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 Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)

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Dhina

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BeitragThema: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 23 Feb 2010 - 14:20

Ort: Die Gute Nachbarschaft
Personen: Eine unbekannte Junge Frau und ein brutaler Söldner

Tagelang schon, prasselte nun der Regen vom Himmel. Unbefestigte, nicht geteerte Straßen waren nur noch Matsch. Wenn man Pech hatte, versank man bis zu den Knöcheln im Schlick. Sogar der Geruch in der Nase war schon leicht modrig, was an den bereits zu schimmeln beginnenden Ballen mit Stroh liegen mochte, die überall lagen um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit auch in die Häuser drang. Ein Blick zum Himmel schien jedoch auch keine Besserung zu versprechen, es sah noch immer düster und ziemlich trist aus. Der einzige Vorteil, den das Wetter brachte war, dass sich weniger Leute auf den Straßen herum trieben. Und weniger Leute bedeutete auch weniger Diebe.
Vereinzelt liefen ein paar, durch den Dreck der Straßen kaum noch als solche erkennbaren, Kinder durch die Gassen, sie störte das Wetter nicht so sehr. Tiere lagen unter allem, was irgendwie Schutz vor dem Regen bot, Katzen lehnten sich an Hunde, sogar Mäuse suchten Schutz bei anderen Lebewesen.
Inmitten dieser tristen Szenerie lief eine junge Frau verstört durch die Straßen, sie hielt Leute an und stellte ihnen verzweifelte Fragen. Immer wieder stießen die Leute sie weg und sie landete im Matsch, je schmutziger sie wurde, desto weniger wollten die Menschen auf den Straßen mit ihr reden. Trotz des Regens fraß sich der Dreck immer mehr in ihre Haut aber das schien sie nicht zu stören. Sie stolperte immer weiter in der Hoffnung jemanden zu finden, der ihr helfen konnte.
Am Ende lag sie verzweifelt auf den Stufen eines Ladens der Stoffe und Kurzwaren verkaufte. Tränen hatten helle Spuren auf ihrem sonst vollkommen verschmutzten Gesicht hinterlassen. Ein groß gewachsener Söldner mit dunkler Haut und kräftiger Statur trat auf sie zu und packt sie angewidert am Arm. "Verschwinde Weib, bevor ich wütend werde. Du vergraulst die Leute die hier einkaufen wollen." Er stieß sie zurück auf die Straße in eine Pfütze angefüllt mit Dreck.
"Ich suche meine Kinder, sie sind 5 und 7, bitte..." Aber noch bevor die Frau ihren Satz zu Ende gesprochen hatte, brüllte der Söldner sie an. "Was interessieren mich dein Bälger. Hau ab hier!"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 23 Feb 2010 - 22:22

Tadeus seufzte leise. Er war nun seit einer Woche in dieser Stadt, Der Regen schlug ihm aufs Gemut. Er zog seinen schwarzen Mantel enger um sich zusammen, der Kragen war bereits hochgeschlagen. Sein Weg führte ihn gen Gasthaus. Sein schweres Schuhwerk das er bei der Armee mitgenommen hatte stappfte durch die Pfützen und lies sie aufspritzen. Tadeus fluchte innerlich, warum musste er gerade jetzt durch die Straßen laufen.
Der Regen rann ihm vom Haar den Nacken hinab und tropfte vom Kinn. Er sah aus wie ein begossener Pudel.
Bei Regen sah diese Stadt noch gänzlich anders aus als wenn es trocken war, dennoch war er sich sicher auf dem richtigen Weg zu sein.
Als er in die nächste Gasse einbog, sah er die fliegende Frau die in der Pfütze landete und den grobschlächtigen Waffenknecht er runzelte die Stirn und ging auf die Frau zu bot ihr die Hand an um ihr aufzuhelfen.
Etwas lauter als nötig sagt er zu der dreckigen Frau
"ein grausiges Wetter, da möchte man nichtmal seinen Hund vor die Tür jagen. Nunja aber zu Armeezeiten hat uns das nichts ausgemacht... ich sehe das wenn man Söldner ist wasserscheu wird und sich in ein trockenes Loch verkriecht. Sagt kann ich euch vieleicht helfen?"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 12:22

Jeanne hatte einige Zeit die Frau vom Dach aus beobachtet. Der Regen störte sie nicht weiter. Gut, das Dach war schlüpfriger geworden, es war schwerer nicht auszurutschen und herunter zu fallen. Aber letztlich war es nicht weiter tragisch, mit guter Balance und ein wenig Frechheit hatte sie noch jede schlüpfrige Situation gemeistert. Die junge Frau hasste diese grobschlächtigen Söldneridioten. Sie waren meistens ungebildet und machten sich wenig aus den Leuten, mit denen sie verkehrten. Sie interessierte nur das Geld, was sie mit ihrer "Arbeit" verdienten. Sie waren grob und was Frauen anging, waren sie für diese Gruppe von Personen nur interessant, wenn sie ihnen Vergnügen bereiteten. Jeanne war gespannt, ob er es als Vergnügen empfinden würde, wenn sie sich um ihn kümmerte. Sie machte sich gerade bereit um vom Dach aus auf den Rücken des Söldners zu springen, als sie einen stolzierenden Gockel durch die Straße kommen sah.
Nun gut, Gockel war vielleicht etwas übertrieben, korrigierte sie ihren eigenen Gedanken. Aber er war definitiv nicht aus Americh. Dafür war er eine Spur zu... Jeanne suchte in ihren Überlegungen das richtige Wort. Er war einfach von allem eine Spur zu viel, zu elegant, zu aufrecht, zu sauber, zu gepflegt... zu gockelig. Beinahe hätte sie laut gekichert. Aber sie wollte die Szene weiter beobachten. Widerwillig beeindruckt sah sie, wie er der Frau, die ein jämmerliches Bild bot eine Hand reichte um ihr auf zu helfen.
"Ein grausiges Wetter, da möchte man nicht mal seinen Hund vor die Tür jagen. Nun ja aber zu Armeezeiten hat uns das nichts ausgemacht... ich sehe das, wenn man Söldner ist wasserscheu wird und sich in ein trockenes Loch verkriecht. Sagt kann ich euch vielleicht helfen?"
Die Frau sah ihn dankbar an und hob eine Hand, in ihrer verkrampften Hand hielt sie ein kleines Medallion. Sie öffnete die Hand um dem Mann das Medallion, das man öffnen konnte zu zeigen. Mit zittrigen Händen öffnete sie es. Jeanne hätte zu gern gesehen was dort in dem goldenen Anhänger zu erkennen war. Leider war sie dazu zu weit weg. Und auch wenn sie Diebin war und normal alles was funkelte und blitzte liebte, sie unterschied zwischen Leuten, die es verdient hatten bestohlen zu werden, sei es weil sie einfach nur dumm waren oder zu reich, und Leuten, die sie nie bestehlen würde. Die Frau gehörte zur letzteren Gruppe. Der Mann jedoch definitiv zur ersten.
"Das sind meine Kinder, Neela und Damaris. Sie sind 5 und 7." Hörte sie die Frau mit gebrochener Stimme sagen. "Wir sind nicht von hier. Als mein Mann starb, wollte mein Schwager uns hier her holen. Aber Ren ist nicht hier. Und meine Kinder sind verschwunden." Jeanne überlegt ob sie den Namen Ren schon einmal gehört hatte, aber sie konnte sich nicht erinnern. Vielleicht wurde es jedoch endlich zeit zu "erscheinen".
Die junge athletische Frau versuchte die Entfernung bis zum Boden abzuschätzen. Wäre der Boden nicht vom Regen so aufgeweicht, würde es eine harte Landung werden, so konnte sie es wohl leicht abfedern. Mit einem gekonnten Sprung, einem schnellen Salto und einer fast perfekten Landung vor den Füßen des Gockels, tauchte sie plötzlich vor Tadeus auf. Sie unterdrückte ein Grinsen, als sie erkannte, dass der Matsch, den ihre Füße in der Pfütze verdrängt hatte sich in seinem Gesicht und seiner Vorderseite ausgebreitet hatte. Die Komik der Situation steigerte sich noch, als ein kleiner Brocken Erde von seinem Kinn zu Boden tropfte.
Jeanne blickte zu der Frau. "Also, wie kann ich Ihnen helfen?"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 13:01

Tadeus schenkte der Frau ein lächeln, Die Zähne waren definitiv zu gepflegt und blendend für diese Gegend. Selbst der Fraß beim Militär konnte diesem Gebiss nichts anhaben. Sein Blick gleitete zu dem Medaillon und den Bildern die in diesem Gefangen waren, er studierte sie lang und aufmerksam, während er der Frau beim sprechen zuhörte. Die namen sagten ihm nichts, aber er merkte sie sich und nickte der Frau zu. "ich komme auch nicht von hier",kommentierte er ihre Aussage.
Den drohenden Schatten von oben bemerkte Tadeus leider zu spät. Schlamm und dreck spritzte auf seinen Mantel und ins Gesicht. Einen Augenblick stand er wie erstarrt da. Einzig eine Zornesader pulsierte. Als der Dreckklumpen vom Kinn zu Boden fiel, brach deie Hölle los.

"SAG MAL DU ROTZBENGEL!!!! WAS FÄLLT DIR EIN???? HAST DU DENN KEINE MANIEREN!!!! DICH SOLLTE MAN ÜBERS KNIE LEGEN!!!" Tadeus zeterte und kochte vor Wut. Es wirkte regelrecht als würden die Regentropfen die seinen Kopf trafen sofort verdampfen. ABer das war sicher nur Einbildung.
Schnell erinnerte sich Tadeus der hilfesuchenden Frau, räusperte sich und verneigte sich sacht
"Verzeiht mir diesen Vorfall eben."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 13:25

Jeanne war versucht sich die Ohren zu zu halten. Jedenfalls bis zu dem Moment wo er sie Rotzbengel genannt hatte. War der Gockel blind? Sie dachte nicht wirklich daran, dass man sie durch das kurze Haar und ihrer Aufmachung eher für einen Jungen als für eine junge Frau halten konnte. Aber er sollte ruhig mal versuchen sie über sein Knie zu legen. Er würde schon sehen, was er davon hatte. Aber sein Organ war nicht schlecht. Jedenfalls würde man ihn wohl in "Der Dunkelheit" noch schreien hören.
Die neugierige Gruppe von Menschen um sie herum bemerkte Jeanne erst, als sie jemanden rufen hörte. "Das ist nur Jeanne, ihr gehört auch mal eine Tracht Prügel!" Als sie sich umsah um zu sehen, waren da mehr als 15 Leute, die aus ihren Löcher gekrochen waren. Aber wenn schon so viel Aufmerksamkeit, dann sollte man sie wohl auch für etwas böses nutzen. Sie ignorierte den schreienden Gockel und blickte sich um.
"Hey ihr, wenn ihr schon so nutzlos hier 'rum steht. Hat jemand zwei kleine Kinder gesehen? Ohne Mutter? Ihre Namen sind..." Jeanne blickte die Frau fragend an. Ihre leise, vom weinen krächzende Stimme war kaum zu hören. "Neela und Damaris." Jeanne drehte sich zu den Leuten und wiederholte den Namen nochmal.
Die Schaulustigen murmelten, schüttelten die Köpfe und winkten ab. "Aber vielleicht kennt einer von euch den Onkel der Kinder. Ren. " Jeanne hoffte jedenfalls den Namen richtig zu wiederholen. Sie sah zu der Frau die nickte. Ein Mann sagte etwas, was sich wie "Wirtshaus" anhörte.
Jeanne drehte sich herum. "Was?"
"Ren ist ein versoffener Idiot, er hockt den ganzen Tag drüben im Wirtshaus von Lynes." Jeanne hob die Brauen und seufzte. Sie hasste das Wirtshaus von Lynes, aber viel wichtiger. Lynes hasste sie. Somit war es für sie nicht ganz so einfach dort hin zu kommen. Aber wozu gab es den Gockel. Freudestrahlend drehte sie sich zu ihm um.
"Du darfst dich glücklich schätzen, ich habe beschlossen, dass du mir helfen darfst."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 13:56

Tadeus überlegte... Jeanne... das ist doch ein Mädchenname... langsam musterte er die Person vor sich nochmal... nun bei näherem Hinschauen sah er den gänzlich fehlenden Bartwuchs, die längeren Wimpern und das fast schon perfekte Herz der Lippen... er hob eine Augenbraue... Eine Frau die sich wie ein Kerl kleidete. Verrückte Stadt.
Er blieb still und säuberte sich grob von dem Schmutz auf seinem Mantel, während die Göre zu den Passanten sprach. Erst als Jeanne ihn ansprach hebte er eine Augenbraue und schnippt schnell und flink Jeanne gegen die Stirn.
"Falsch. Ich helfe nicht dir. Wir beide helfen dieser Frau hier. Wenn überhaupt. Aber da du anscheinend hier bekannt bist, und dich auskennst, darfst du uns gerne führen."
Tadeus lächelte sein Zahnpastelächeln und wartete auf eien Reaktion von Jeanne: "Also wohin müssen wir gehen?"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 15:19

Gockel, selten hatte Jeanne der erste Eindruck getrügt und auch dieses mal wurde sie nicht enttäuscht. Wie konnte er es nur wagen ihr an die Stirn zu schnippen. Ärgerlich schlug sie seine Hand weg. Was erlaubte er sich eigentlich. Anderen hatte sie schon die Finger abgeschnitten für weniger. Nun gut, eigentlich hatte sie das nicht. Aber sie hätte es gekonnt, wenn sie nur gewollte hätte.
"Zuerst einmal denke ich, solltest du der Lady den Aufenthalt in einem Gasthaus spendieren." Feixend blickte sie ihn von oben bis unten an. "Ich bin mir sicher, dass du dir das leisten kannst." Sie ging halb um ihn herum und inspizierte ihn, wie sie es schon öfter auf dem Pferdemarkt gesehen hatte. Nur, dass sie kein Händler war. Und er auch kein Pferd. "Die arme Frau ist durch gefroren, nass und schmutzig. Wenn wir die Kinder finden, brauchen sie eine Mutter die gesund ist. Bist du nicht meiner Meinung?" Sie hatte den Rundgang um ihn beendet und blieb vor ihm stehen.
"Und danach werden wir zum Gasthaus von Lynes gehen. Du wirst drinnen nach Ren suchen und ich..." zögernd sah sie ihn an. "Ich werde mich draußen etwas umsehen. Ich bin besser im... umsehen!" Er musste nicht unbedingt wissen, dass Lynes sie wahrscheinlich mit einem Stuhl vertreiben würde. Dabei hatte sie wirklich nichts schlimmes angestellt. Woher sollte sie wissen, dass an einem "Frei"tag das Bier in seinem Wirtshaus nicht frei war? Außerdem war das Bier nicht für sie gewesen, sondern für den alten Cohr, von dem sie den Plan für das Haus vom neuen Ratsvorsteher wollte.
Aber nun gut, sie sah ihn an. Er war ihr noch die Antwort wegen der Frau schuldig.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 18:06

Ort: Lynes Wirtshaus
Person: Discordia

Nach der Schiffsfahrt hatte Discordia eine Reise quer durch Kanon hinter sich gebracht, doch sie war schnell vorangekommen. Jetzt war sie hier und begann sich heimisch zu fühlen. Americh war auch ein Drecksloch. Es war noch einmal um Einiges größer und auch etwas reicher als Phobos, aber hinter der Fassade regierte der selbe Mob.

Sie nippte an einem Bier. Sie hatte eigendlich kein Durst und war nur vor dem Regen in Sicherheit geflohen. Die beiden Münztaschen an ihrem Gürtel waren voll und im Schuh hatte sie noch eine einzelne Goldmünze versteckt - Discordia konnte sich durchaus längere Zeit in einem billigen Gasthaus einquartieren, aber sie zögerte noch, ob das wirklich die Rolle war, die sie hier spielen wollte.

Sie nahm einen kräftigen Schluck als der Wirt zu ihr rüber schaute, jetzt saß sie schon eine Stunde an dem einen Krug. Schuhe und Beine dreckig, das Haar nur notdürftig zurecht gemacht, nach der langen Reise war sie nicht unbedingt eine Augenweide für das Lokal. Zumal sie sich, versunken in Gedanken, auch nicht zu einem Lächeln durchringen konnte.

Sie hatte wenig Informationen, mit dem Sie arbeiten konnte. Sie wusste das Priamos Erios hier hauptsächlich am Schmugel mit legalen Gütern verdiente, Waffen nach Gabriel, Wein zurück, Dinge die lediglich ein Verstoß gegen Handelsrecht und Steuergesetze darstellten. Die illegalen Waren waren allerdings nicht weit dahinter. Sklaven konnten nicht gut über das Festland aus dem Süden hierher transportiert werden, da Lucrecio in dieser Hinsicht keine Gnade kannte. Und die Gegend war ein guter Abnehmer, wenn es um Drogen und okulte Fetische ging.

Doch Discordia kannte keine Namen. Es würde nötig sein ersteinmal in der Stadt Fuss zu fassen, sich entweder in die illegalen Aktivitäten einzufügen, oder ihnen Probleme zu bereiten. Der erste Ansatz waren die Bettler und Landstreicher, sie wußten, vor wem sie kuschen müssen und das waren die Leute, deren Kontakt Discordia Wohl oder Übel suchen musste.

Sie trank den letzten Schluck. Sie saß in der Ecke und ließ die Regenstimmung auf sich wirken, der Wirt kam, nahm den Krug und sie bestellte einen zweiten.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 18:13

Tadeus hob eine Augenbraue "du bist ja wohl ein ganz ausgekochtes Ding. Nix da. Wenn begleitet uns die Frau und du wirst ebenso mit in dieses Gasthaus kommen. Entweder alle zusammen oder keiner. und hör auf mich so zu begutachten. als wäre ich ein Zuchttier." Langsam griff er in seine Manteltasche und zog ein paar schwarzer, lederner Handschuhe heraus, die er langsam und gemächlich anzog. Er nickt der armen Frau zu und schenkte ihr erneut ein aufmunterndes Lächeln, ehe er sich wieder zu der der kleinen Mistmade wandte: "Bewegst du dich jetzt endlich? Und zwar am besten in Richtung des Gasthofes?"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 19:01

Was bildete sich Herr Gockel ein? Wieso glaubte er sie so behandeln zu können? Vor allem sollte er besser aufpassen. Am Ende des Tages würde sein Goldbeutel ihr gehören. Das hatte er dann davon. Als sie den Vorschlag gemacht hatte die Frau in ein Gasthaus zu schicken war es eigentlich in Jeannes Augen eine gute Idee gewesen. Wer weiß, was sie dort bei Lynes vorfinden oder erfahren würden. Außerdem war sie wirklich durchnässt und holte sich wohl noch den Tod. Aber gut, der Gockel wusste es ja besser.
Ohne ihn weiter zu beachten machte sich Jeanne auf den Weg Richtung Lynes Wirtshaus. Es war die schuld von ihm, wenn der Himmel über ihnen einstürzte. Ein ausgekochtes Ding? Wo redet man bitte so? Und Zuchttier? - Jeanne warf einen Blick zurück über ihre Schulter. - Wer wollte mit dem schon züchten. Vielleicht wäre er hervorragend für eine... Sie stoppte ihre Gedanken und sah sich um. Nun hätte sie mit lauter Gedanken beinahe den Weg zum Gasthaus verpasst. Sie bog ab und achtete nicht einmal darauf ob die anderen beiden ihr folgten.
Jeanne blieb auch nicht stehen, als sie das Gasthaus erreichten. Forsch und sich im Gedanken gegen Lynes wappnend stieß sie die Türe auf.

Der Lärm im Gasthaus war der gleiche wie jederorts. Aneinander schlagende Bierkrüge, Männer die spielten, Männer die schrien Männer die vor sich hin murmelten. Es roch nach Schweiß von harter Arbeit, nach abgestandenen Alkohol und nach billigem Parfüm und feuchtem Holz. Niemand beachtete den schwarz haarigen Jungen der zur Tür hereinkam auch nicht Lynes, der gerade der Frau am Tisch ein weiteres Bier brachte. Sie war genau eine Frau nach seinem Geschmack. Vielleicht würde sie sich ja erweichen lassen. Lynes war vielleicht nicht der bestaussehenste Mann in Americh, aber er hatte ein Gasthaus und Kontakte.
An den meisten Tischen saßen mehrere Leute, unterhielten sich oder schrien sich an. Nur an einem Tisch saß ein Mann alleine. Er hatte mehrere Krüge vor sich stehen, er war schon betrunken, was man an seinem Blubbern und Schnaufen erkennen konnte. Vor sich hatte er einen Sack, der von äußeren Anschein nach mit Gold gefüllt war. Sein Mund bewegte sich, als wenn er vor sich hin Sprechen würde. Keiner im Wirtshaus schien ihn zu beachten.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 24 Feb 2010 - 21:51

Discodia hatte sich entschieden, dass eine Nacht in einem Haus ihr doch gut tun würde. Sie fragte Lynes, ob er auch Zimmer hätte. Die Antwort: "Ne Nacht mit Frühstück ist 4 Kupfer, aber ich habe keine Einzelzimmer, nur einen Schlafraum mit 10 Pritschen. Hm, wenn du ein Zimmer für dich alleine mit echtem Bett willst kann ich dir aber auch meinen Raum anbieten. Ich könnte..." Discordia fiel ihm in's Wort: "Was? ...dir vorstellen, dass ich dir das auf andere Weise vergüte? Ne, für ne freie Übernachtung bin ich höchstens bereit, nicht nachzufragen, was du mit meinem Badewasser machst, du ..." Nein, das war vielleicht eine etwas übertriebene Reaktion, "Tut mir leid, natürlich wolltest du das nicht anbieten. Ich bin grade etwas schlecht gelaunt. Ich meine: Schlafsaal ist absolut ausreichend."
Lynes machte einen Schritt zurück. "Okay, du gibst dann nachher Bescheid." Es war wohl nicht die beste Zeit, etwas vertrauter zu werden, er drehte sich um und bediente die anderen Gäste, während seine Gedanken um Discordias Badewasser kreisten.

Discordia nippte an ihrem zweiten Bier und beobachtete die Leute. Es schienen hauptsächlich durchschnittliche Stadtbewohner zu sein. Handwerker, Tagelöhner, keine Anzeichen von Kriminellen, das war nicht unbedingt verkehrt.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 0:55

Tadeus blickt sich ein wenig in dem Raum um wie hätten sie jemanden finden sollen, wenn die Frau ihnen nicht sagen konnte, dass es auch ihre Kinder sind? oder ihr Schwager? nein nein ein weiteres Paar Augen war immer besser. Sein Blick streifte über die Gäste und er seufzte leise eine wunderbare Absteige. Kurz blieben seine Augen an der einzeln sitzende Frau hängen glitten dann aber wieter zu dem einzelnen Säufer. Tadeus hatte eine vage Vermutung, dennoch fragte er die verzweifelte Mutter mit einem Lächeln: "Ist dass dort drüben euer Schwager?" Er deutete mit der behandschuhten Hand auf den Säufer. Aus dem Auge schaute er zur dritten im Bunde.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 10:58

Die Frau, die sich mittlerweile einigermaßen den Dreck aus dem Gesicht gewischt hatte, was nicht so einfach war, da sie von oben bis unten damit bedeckt war, nickt und wollte schon auf ihn zu rennen. Aber Lynes baute sich vor ihnen auf. Er musterte Tadeus und die Frau, sofort hatte er begriffen, dass Tadeus ein potentieller Kunde war. Wenn auch das Weib eher nach einer Bettlerin aussah. Was der Feine Herr mit ihr zu schaffen hatten wunderte Lynes zwar, aber letztlich war es ihm egal. Er hatte schon Dinge erlebt, von denen andere, wie der feine Herr wohl nicht mal ahnten, dass sie Existierten.
"Wie kann ich den Herrschaften helfen?" Die Frau deutete sprachlos in die Ecke in der Ren saß. Lynes folgte ihrem Fingerzeig und blieb dann an Jeanne hängen, die sich mittlerweile auf einen leeren Tisch im Schankraum gesetzt hatte. Dieses kleine Miststück schon wieder. Er überlegte sich kurzzeitig auf sie zu zu stürmen um ihr eine Tracht Prügel zu verabreichen, aber lies es dann, angesichts des Paares, das vor ihm stand bleiben. Er wollte die Kundschaft nicht vergraulen, nur um dieser Göre eine Abreibung zu verpassen.
Mittlerweile hatte sich der Schankraum noch ein wenig mehr gefüllt. Es war noch eine Spur lauter und ein paar dralle Mädchen, die aussahen als wenn sie für ein paar Münzen mehr nicht nur Bier servieren würden huschte durch die Tische. Lynes hatte nun mal nichts gegen kleine Nebenverdienste, zumal wenn er selbst davon profitierte.



Jeanne hatte es sich auf einem leeren Tisch bequem gemacht, sie wartete darauf, dass etwas passierte. während Tadeus und die Frau mit Lynes redeten sah sie sich im Schankraum um. Die meisten kannte sie, vielleicht nicht mit Namen, aber gewiss doch vom Sehen. Leider würde es nicht so viel bringen hier durchzustreifen, da von denen die da waren kaum einer übrige Kupfermünzen hatte, sie zu bestehlen wäre wirklich eine Sünde. Jeanne hatte kaum ein Gewissen, aber es reichte schon, dass die meisten Typen hier das Geld versoffen und ihre Kinder deswegen zu wenig zu essen hatte. Nur darum hielt sie sich zurück. Wegen dieser Penner war es ihr egal.

In diesem Moment stach ihr diese unbekannte Frau ins Auge. Sie war ein seltsamer Anblick hier in mitten diese tristen Szenerie. Nicht, weil sie sich vom Aussehen so sehr von den anderen unterschied, alle sahen aus wie Schweine die sich im Dreck gesuhlt hatten. Sogar der Gockel, sieh sah grinsend in seine Richtung, dafür hatte Jeanne schon gesorgt. Nein, sie strahlte etwas aus, was es so hier sonst nicht gab. Vielleicht lag es auch an Jeanne selbst, die hinter jedem neuen Gesicht sofort ein spannendes Abenteuer witterte. Mit einem schnellen Blick versuchte sie einzuschätzen, ob es sich lohnte die unbekannte Frau ein wenig näher zu betrachten.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 16:13

Tadeus blickte den Wirt an und nickte ihm höflich zu: "Zwei warme Grogs für mich und die Dame hier. Zum aufwärmen." Mehr Aufmerksamkeit schenkte er dem Wirt nicht mehr sondern ging langsam zu dem alten einsamen Säufer hin, der vermutlich der Schwager war. Er sah kurz über seine Schulter ob die Mutter ihm folgen würde. Tadeus zog sich eine Stuhl heran und setzte sich ungefragt mit an den Tisch. Ein Fehler wie er sogleich feststellte. Der Kerl stank wie eine ganze Brennerei. Tadeus räusperte sich kurz, vieleicht auch um den Mann auf sich aufmerksam zu machen. "Seit ihr Ren?", fragte der Daevar den Trunkenbold dennoch so höflich wie er konnte. Tadeus Augen huschten schnell über die angrenzenden Tische um die näheren Ungetümer einzuschätzen, aber auch um Die Straßengöre und die Mutter nicht aus dem Blick zu lassen. Seine Nackenhaare standen senkrecht Tadeus war angespannt, auch wenn er versuchte sich dies nicht anmerken zu lassen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 16:32

"Waschwilschu?" Gab der Mann mehr oder weniger verständlich von sich. Er blickte Tadeus aus glasigen, leeren Augen an. Sein Atem stank noch schlimmer als er selbst, faulig, nach Alkohol und einem Odor, dass man nicht wirklich dort vermuten würde, wo es heraus kam. "Ischbn Ren, ja!" Der Mann nahm seinen Krug und das darin befindliche, wohl mittlerweile gut gepanschte, weil er es eh nicht mehr merken würde, Bier, schwappte über seine Hand.
"hab ihr gesagt, dass senischt kommbraucht" Der Mann jedenfalls zu versuchen, deutlicher zu sprechen, was nichts daran besser machte, dass es wohl angenehmer war mit dem Hintern einer Kuh zu reden. Undeutlich stocherte er in der Luft herum um auf die Frau zu deuten, was man aber nur erahnen konnte, es hätte genauso gut der Deut auf einen fetten alten Rabauken oder Jeanne sein können.


Jeanne sprang vom Tisch und führe die Mutter an selbigen. "Setz dich hier hin, ich werde mich um alles weitere kümmern." Als Lynes an den Tisch trat um einen Krug mit Grog vor die Frau zu stellen und mit dem zweiten zu Tadeus zu gehen, nahm Jeanne ihm den zweiten Krug aus der Hand und verneigte sich leicht. "Ich bring ihm den Krug selbst. Er.. ." Sie sah sich verschwörerisch um, so als wenn nicht jeder hören sollte, was sie zu sagen hatte und flüsterte weiter. "...ist ein Abgesandter meines Vaters. Ich habe euch allen gesagt, dass ich etwas besonderes bin. Aber habt ihr mir geglaubt? Nein..." Sie ging an den Tisch, an dem Tadeus mit Ren saß. Den Krug vor ihn stellend, setzte sie sich ritt links auf einen Stuhl auf der anderen Seite.
Ren warf ihr kurz einen Blick zu, bevor er sich schnaufend wieder weg drehte. Jeanne verzog angewidert das Gesicht und wedelte sich mit einer Hand etwas Frischluft, soweit das dort in der Kneipe möglich war zu. Sie blickte strahlend zu Tadeus. "Also, was erzählt er?" Taxierend blickte sie auf den Tisch und legte ihre Hand neben den Beutel mit Münzen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 16:53

Discordia musste ihre Einschätzung, dass Lynes Wirtshaus ein ruhiger, anständiger Laden war korrigieren. Es begann langsam etwas zwielichtiger zu werden und die Sonne war noch nicht einmal untergegangen. Und sie dachte nicht an die reizenden Mädchen, sondern einen Kerl in der Ecke, der anscheinent schon die ganze Zeit da gesessen hatte. Er schien hier hin zu gehören, seine Körpersprache ließ vermuten, dass er hier öfter trank, allerdings heute heftiger als sonst. Wahrscheinlich ein Kleinkrimineller, der mal einen kleinen Erfolg hatte.
Er fiel Discordia erst auf, als Lynes sich mit einer verdreckten Frau unterhielt, die auf ihn zeigte. Bei der Frau war ein Mann in ordendlicher Kleidung, der seine Umgebung mit einem prüfenden Blick analysierte, er war also wahrscheinlich neu hier. Kam wahrscheinlich aus einer besseren Gegend. Geschäfftsmann-Typ, aber er schien sich nicht an dem Dreck und Pöbel um ihm herum zu stören, und das war ein Alarmsignal. Am ehesten fand man diese Kombination bei zwei Gruppen: Bei Aufräumern der kriminellen Vereinigungen, oder aber bei den Agenten der Ordnungshüter.

"Na, mein Kleiner, mit wem hast du dich da wohl angelegt, um dir diesen Suff leisten zu können?" frage Discordia sich und lächelte. Eine interesante Konstellation, sich hier einfach mal einzumischen könnte ihr genau die Aufmerksamkeit bringen, die sie suchte.

Es war sinnvoll, mehr zu erfahren. Der Anzug und die Frau setzten sich zu dem Suffkopf, blickten nicht in ihre Richtung und Discordia entschloss sich, sich umzusetzen, so das sie das Gespräch mitbekommen konnten. Sie war grade am Nachbartisch angekommen da setzte sich eine junge Frau dazu. Sie schien dazuzugehören, hatte sich bis jetzt im Hintergrund gehallten, These bestätigt: Hier war Ärger vorprogramiert. Hatte sie Discordia bemerkt? Hoffentlich nicht, aber es war eh zu spät. Discordia setzte sich und versuchte die Szene aus dem Augenwinkel mitzubekommen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 17:56

Tadeus blickte die Göre an und schenkte ihr ein leiches Lächeln als sie sich zu ihm saß, er stand auf und berührte den Grog nicht einmal. Sein Blick glitt kurz über die andere Frau die sich an den Nachbarstisch setzte. Sein Blick als er ihr ins Gesicht schaute war aber nicht so lüstern wie die der anderen Gäste. Sein Blick war klat und berechnend, eher abschätzend ob sie ein Problem werden würde. Ohne ein Wort zu verlieren ging er zum Wirt und zog dabei einen der Handschuhe langsam, fast schon rituell aus. "Ihr habt sicher einen Eimer Wasser für mich. Nicht wahr?", er lächelte den Wirt an, aber nicht höflich das lächeln war ein lauerndes.

Der Wirt nickte, und schnauze eine der Barmädchen an einen Eimer Wasser zu beschaffen... Tadeus lächelte dem Mädchen nur kurz zu "bitte kein warmes."
Als er den Eimer hatte schnippste Tadeus dem drallen Weibsbild ein Kupferstück zu und bedankte sich. Er tauchte einen Finger ins Wasser, nickte leicht und zog ihn heraus. Der Daevar ergriff den Henkel des Eimers und trug ihn hinüber zum Tisch des Suffkopfs. Wasser schwappe auf den Tisch als Tadeus den Eimer abstellte. Er nickte Jeanne zu. "zum Wohl", sagte er nur lächelnd ehe er mit einer flinken Bewegung schräg hinter Ren stand dessen Kopf mit der nackten Hand an den Haaren griff und mit Kraft und einem Ruck in den Eimer presste hinab ins kalte Wasser und ohne Vorwarnung.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 18:35

Das war der Moment auf den Jeanne gewartet hatte. Blitzschnell hatte sie die Hand auf den Beutel von Ren, der auf dem Tisch gelegen hatte und zog den Beutel so unter den Tisch. Sie verstaute ihn in ihrer Hosentasche und beobachtet weiter, wie beinahe alle anderen im Wirtshaus, wie Tadeus mit dem Kopf in den Eimer tauchte, ihn prustend wieder hoch kommen lies und wieder eintauchte. Wenn Jeanne es richtig deutete schien es ihm sogar etwas Freude zu bereiten. Sie sah sich seine Hände an. Gut sie waren nicht so glatt und fein wie die von anderen Adelsleuten die sie schon gesehen hatte. Es waren wohl ein paar Schwielen vorhanden. Aber dennoch waren seine Hände gepflegter als die von den Männern die sie üblicherweise kannte.
Sie griff über den Tisch nach dem Grog, den er noch immer nicht angerührt hatte und trank daraus. Eigentlich mochte sie Grog nicht. Sie mochte überhaupt keinen Alkohol, aber verkommen lassen musste man ihn ja auch nicht. Zumal sie Lynes nicht mal den Dreck auf der Unterseite ihrer Sohlen gönnte.
Ren kam wieder hoch und holte so tief Atmen, dass Jeanne sich vorstellte er würde alles was nicht Niet- und Nagelfest ist einatmen. Diese Vorstellung fand sie so witzig, dass sie Grinsen musste. Der Mann, der noch vor wenigen Minuten sturzbesoffen war sah nun wütend zu Tadeus.
"Was fällt dir nicht ein?" Auch wenn seine Sprache noch nicht ganz deutlich war, so konnte man nun doch wenigstens verstehen was er sagte. Jeanne beugte sich vor. "Wir suchen Neela und Damaris, die Kinder deines Bruders. Aber das weißt du ja sicher." "Was weiß ich?" herrschte er Jeanne an. "Ich sitze hier gemütlich bei einem Feierabendbier und ihr kommt hier her und belästigt mich."
Die Frau, die die ganze Zeit nichts gesagt hatte stand nun auf und stellte sich vor Ren. "Du hast uns hier her geholt nach Americh. Aber als wir ankamen, hast du uns nicht abgeholt. Wir haben auf dich gewartet. Mehr als 2 Stunden." Ihre Stimmte hatte zum ersten mal einen festen Klang, wenn dieser auch sehr anklagend war. "Ich wollte dich suchen, und hab nur wenige Momente nicht aufgepasst. Und da waren sie schon verschwunden." Ren blickte säuerlich zu der Frau und dann zu Tadeus. "Ich kümmere mich selbst um Maringold und die Kinder. Ihr könnt verschwinden!"
Stirn runzelnd hörte Jeanne zu und fragte sich, was sie gerade beobachtete. Sie sah sich um. Die meisten Leute hatten sich wieder ihren Eigenen Angelegenheiten zugewandt, nur die Frau, die sie vorhin schon bemerkt hatte war noch immer aufmerksam. Auch wenn sie es geschickt versuchte zu überdecken. Ob sie gesehen hatte wie Jeanne den Beutel mit den Münzen genommen hatte? Vielleicht war es an der Zeit den Beutel los zu werden. Sie stand auf und ging an Tadeus vorbei um zu den Privaten Räumen des Wirtshauses zu kommen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 25 Feb 2010 - 20:28

Discordia versuchte (vielleicht etwas zu auffällig) das Alter der Frau, deren Name offensichtlich Maringold war, einzuschätzen. 30, vielleicht ein wenig mehr. Optimistisch getippt, aber so 12 bis 15 könnten die Kinder schon sein. Genug um auf sich selbst aufzupassen? Vielleicht und dann war eine Entführung die logische Schlussfolgerung. Die Frau war offensichtlich bettelarm, also ging es nicht um Erpressung. Wahrscheinlich wurden die Kinder in irgendeine Manufaktur gesetzt mit etwas Pech an einen Perversen verkauft. In jedem Fall ein guter Zugang zu den kriminellen Kreisen. Und wenn die Kinder einfach abhandengekommen waren und sich verirrt hatten und hilflos durch die Straßen geistern? Naja, dann wäre zu helfen zumindest eine gute Tat. Karma und so.

Andererseits war das Team aus dem Anzug und dem Mädchen offensichtlich nur eine etwas energischere Nachbarschaftswache, oder so. Nicht die besten Verbündeten, aber wer wollte wählerisch sein, wenn sie eine Gelegenheit förmlich aufdrängte.

Das Mädchen stand auf und Discordia tat es ebenso. Sie war sich mittlerweile recht sicher, das die Kleine sie schon lange entdeckt haben sollte. Sie bewegte sich geschickt und vorausschauent und wenn man bedenkt, wie spät sie Discordia aufgefallen war, war klar, dass sie sich in dem Bereich auskannte. Discordia konnte dem Mädchen genausogut freundlich zunicken. Sie vergewisserte sich, dass der Mann namens Ren abgelenkt war und tat genau das, dann ging sie ab in die selbe Richtung.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Fr 26 Feb 2010 - 19:20

Tadeus blickte zu der Frau mit einem fragenden Blick. Stimmte sie Ren's Vorschlag zu, dass beide dies nun allein klären würden? Er bezweifelte dies ein wenig. Der Blick des Daevars glitt zu der Straßengöre als diese aufstand und den Tisch verließ. Leicht hob er eine der weißen Augenbrauen as auch die unbekannte Frau am Nachbarstisch sich erhob und anscheinend in die selbe Richtung wie Jeanne gehen wollte. Gehörten die beide Zusammen? kannten die sich?
Fragen die später beantwortet werden mussten.
Die Frau widersprach keifend und den Tränen der Verzweifelung nahe Rens Aussage dass beide dies allein klären würden.
Tadeus nickte nur.
Langsam und ebenso ritualisiert wie er ihn auszog, stülpte der Daevar den rechten Handschuh wieder über die Hand.

"Ren?", zog Tadeus die aufmerksamkeit des Mannes wieder auf sich: "Ihr kennt Euch doch aus in dieser Stadt. Wo also könnten wir diese Kinder wohl finden? Bedenkt noch immer es sind die Kinder eures Bruders. Euer Blut, Euer Name. Familie ist wohl auch hier nicht ganz unwichig." Tadeus Miene war steinern.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Sa 27 Feb 2010 - 12:51

Alles hier war genauso eklig wie Lynes selbst. Aber gut, Jeanne war ja nicht hier um ein Geschäft zu erledigen. Nachdem sie sich vergewissert hatte, alleine zu sein, zog sie den Beutel aus der Hosentasche und schüttelte den Inhalt in ihre Hand. Darin befanden sich 3 Silbermünzen und etwa 20 Kupferne. Viel mehr, als man einem solchen Spinner wir Ren zutraute. Und bei weitem mehr wie sie sonst einem solchen Säufer ab geknüpft hatte. Nun, dann sollte sie wohl das Geld irgendwie verstauen.
Sie überlegte etwas und packte zwei der Silbermünzen in ihre Schuhe. Eine links und eine rechts. Die letzte Silbermünze lies sie in eine kleine versteckte Tasche in ihrer Jacke verschwinden. Die Kupfermünzen stopfte sie in ihren eigenen Beutel, der bis auf eine Haarlocke leer war. Nun, niemand könnte den rechtmäßigen Besitz Jeannes von Kupfermünzen anzweifeln, wenn jemand auf die dumme Idee käme sie zu durchsuchen.
Genau in dem Moment wo sie den Beutel Rens durch das kleine Fenster nach draußen warf, öffnete sich die Tür und die Frau aus dem Schankraum kam herein. Jeanne nickte ihr zu und tat so als wenn sie sich die Hände an der Hose abwischen würde.

Ren sah Tadeus verächtlich an. "Ich glaube nicht, dass es dich etwas angeht, was ich weiß oder was nicht. Woher soll ich wissen, wo die Kinder sind? Ich habe ihr nur angeboten sie hier her zu holen, weil ich ein gutes Herz habe." Maringold lies sich auf einem Stuhl nieder, legte den Kopf auf die Verschränkten Arme und begann herzzerreißend zu weinen.
Der Blick, den Ren ihr zuwarf zeigte deutlich wie es um sein gutes Herz bestellt war. Der Säufer wollte auf dem Tisch nach seinem Beutel greifen, jedoch griff er nur ins Leere. "Wo zum Teufel..." Er blickte unter den Tisch, klopfte seine schmuddelige Hose, danach die Jacke ab. Dann blickte er Tadeus an. "Wo ist mein Geld? Ich will mein Geld!" Drohend ging er auf Tadeus zu. "Gib mir mein Geld!" Knurrte er beinahe wie ein Wahnsinniger.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Sa 27 Feb 2010 - 14:02

"Guten Tag," begrüßte Discordia Jeanne übertrieben formell. "Ich habe gehöhrt, das die Frau in eurer Begleitung - Maringold - ihre Kinder vermisst. Ich heiße Discordia und denke, dass sich in dem Fall unsere Interessen überschneiden und würde daher gerne meine Hilfe anbieten, wenn das möglich ist."

Einen Moment lächelte sie freundlich, dann wurde ihr Blick ernst und prüfent. Innerlich fragte Discordia sich, ob eine aggressivere Begrüßung nicht nützlicher gewesen wäre, das Mädchen war schließlich nicht der Anzug.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Sa 27 Feb 2010 - 14:22

Jeanne blickt irritiert die Frau aus dem Schankraum an. Hilfe anbieten? Warum? Was erhoffte sie sich? Außerdem welche Interessen überschnitten sich denn? Noch einmal betrachtete Jeanne die Frau. Nun, sie sah noch immer aus wie ein Paradiesvogel in Jeannes Augen. Aber dort war auch etwas anderes, etwas was Jeanne nicht richtig fassen konnte.
"Du bist nicht von hier." Stellte sie mit einer gewissen Einfachheit fest. Die Frage die unausgesprochen im Raum stand war, "Warum solltest du helfen wollen hier vermisste Kinder zu suchen?" Als die jüngere Frau dem Blick der älteren auswich, blickte sie in den alten fast blinden Spiegel. Und die beiden Personen wurden darin gezeigt. Größer könnte der Unterschied kaum sein. Sie waren wie zwei Seiten einer Medaille. Die Medaille hieß Frau und Jeanne und Discordia verkörperten jeweils die gegenseitigen Aspekte davon.
"Aber ich denke, wenn..." Jeanne zögerte etwas, bevor sie weiter sprach. Unmöglich dass sie Tadeus vor der Fremden Gockel nannte. Sie könnte sonst merken, dass ihr Verhältnis nicht gerade rosig war und dies für sich ausnützen. "...mein Begleiter nichts dagegen hat, kannst du uns helfen. Ich bin Jeanne, Jeanne Alouette."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Sa 27 Feb 2010 - 18:03

"Danke." Discordias Lächeln schaltet sich wieder an. "Und meine Gründe hast du selber genannt: Ich bin neu hier. Muss mir noch einen Namen machen und ich denke 'Retterin hilfloser Halbwaisen' ist für den Anfang ganz okay, oder etwa nicht? Naja, auch egal. Ist diese Ren-Person verdächtig? Dann wäre es sichließlich sinnvoller, wenn ich ihm nicht entgegentrete. Noch kann er mich nicht zuordnen und ich könnte ihn nachher beschatten."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Sa 27 Feb 2010 - 18:54

Tadeus blickte den Säufer kurz irritiert an, fing sch aber recht schnell "Na na, Ihr werdet doch nicht vor haben Gewalt anzuwenden."
Tadeus ging ein, zwei Schritt zurück. Doch dann geschah alles recht schnell.
Ren stürzte sich auf den Daevar, ein leichtes Opfer vermutend, während Tadeus einen Schritt zur Seite machte, Ren an sich vorbei stürzen ließ, den Arm des Säufers ergriff und das Knie in den Magen des Mannes versenkte. Blitzschnell wirbelte Tadeus herum, lies den Arm dabei nicht loß, was Ren einen Schmerzensschrei entlockte.
Ren krachte zu Boden der Daevar kniete auf ihm, den gegriffenen Arm eng angezogen und ein Knie in den Rücken bohrend blockierte er mit seinem Gewicht jeglichen wieteren Widerstand.

"Ich wiederhole mich ungern. In wie weit könnt ihr uns bei der Suche nach den Kindern behilflich sein?" Die Miene des Mannes aus Togarini war ernst und steinern.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 1 März 2010 - 12:43

Jeanne blickte die Frau etwas verwirrt an. Beschatten? Was genau das wohl zu bedeuten hatte? Jeanne war geschickt in dem was sie tat, aber wirkliche Ahnung von Ränkespiele und so Sachen hatte sie nicht. Sie betrachtete nochmal die Frau und nickte dann. "Ja, vielleicht wäre das eine gute Lösung. Du könntest ihn beschatten. Natürlich vorausgesetzt, dass mein Begleiter kein Problem damit hat." Sie wartete auf ein Zeichen der Zustimmung der anderen Frau und verließ dann den Raum.
Das Bild, dass sich ihr im Schankraum bot wäre wirklich seines Geldes wert gewesen, wenn sie dann dafür bezahlt hätte. Der Gockel hatte den Säufer mehr oder weniger im Schwitzkasten und drückte ihn eine mehr oder weniger unwürdige , demütigende Stellung. Sie wollte die Szene noch einen Moment genießen, als sich Ren etwas aufrichtete und in ihre Richtung blickte. "SIE, SIE HAT MICH BESTOHLEN!" Beinahe empört sah sich sich um.
"Ich dich bestohlen. Was für eine ungemein Freche Behauptung." Sie sah Tadeus an. "Das ist wirklich lächerlich, du solltest ihm den Arm brechen." Aber Ren lies nicht locker.
"Fünfzehn Goldmünzen und 3 Silbermünzen waren in meinem Beutel. Durchsucht sie." Jeanne sah nun wirklich geschockt aus. "Er lügt, fünfzehn Goldmünzen, wie wäre er denn zu so viel Gold gekommen?" Die Silbermünzen und die Kupfermünzen lies sie besser mal außen vor. Aber wer hatte Ren dann seine Goldmünzen abgenommen. Eine wirkliche Frechheit in Jeannes Augen. Weniger die Tatsache, dass er bestohlen wurde. Als vielmehr, dass sie dessen beschuldigt wurde. Sie sah Tadeus ins Gesicht um zu sehen, ob er ihr glaubte oder nicht.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 1 März 2010 - 14:43

Tadeus lächelte und hob eine Augenbraue. "15 Goldmünzen sagt Ihr? Woher hat jemand wie ihr soviel Geld? Und ihr habt es nicht in eurer Wohnung versteckt?" Tadeus bohrte das Knie tiefer ind en Rücken und Zog den Arm noch etwas schmerzhafter gen Nacken. "Das sagt mir, Ihr habt den Betrag erst vor kurzem erhalten. Vor eurem Besäufnis. So um die Zeit als die Kinder verschwanden." Tadeus Griff mit der freien Hand in Rens Haare zog den Kopf hoch und hämmerte ihn einmal auf den Fußboden. Ein Knacken war zu hören und Blut tropfte aus der nun krummen Nase des Säufers. "Seit Ihr nun mitteilungsfreudiger?" Die Ausprache des Daevars war fast schon zischend.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 1 März 2010 - 19:43

Discordia beobachtete die Szene die Wand entlang an etlichen Gästen vorbei und bekam grade genug mit um zu erkennen, dass Jeannes Begleiter sich grade als "der Mann für's Grobe" entpuppte und das Ren angeblich 15 Gold gehabt hatte.
Das war durchaus eine beachtliche Summe, Discordia hoffte das es ein Bluff war. Selbst wenn sich die unausgesprochene Anschuldigung bestätigen würde, dass Ren sich hatte bezahlen lassen für des Verschwinden der Kinder. Das war entweder ein höherer Anteil, als sie der untersten Ebene in so einem Unternehmen geben würde, oder Ren war zumindest nicht der allerunterste Dreck. Nungut, es würde sich ja jetzt zeigen. Wenn er wirklich 15 Gold wert war, dann würde er wegen einem bischen Folter nichts verraten.

Discordia wartete gespannt und lies ihren Blick über die anderen Beteiligten wandern. Sie konnte jetzt niemanden gebrauchen, der daran dachte, dem armen Ren gegen den bösen schwarzen Mann zu verteidigen. ... Oder ein Wirt, der die Anklage, Jeanne hätte das Gold gestohlen, näher untersuchen wollte.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 2 März 2010 - 11:33

Ren versuchte noch immer den Mann über sich abzuschütteln. Vor seinem Gesicht auf dem Boden tropfte das Blut. "Was willst du von mir, Sohn einer läufigen Hündin! Woher ich mein Geld habe, geht dich nichts an." Kam näselnd vom Festgehaltenen. Die anderen Leute die in Lynes Gasthaus waren, drehten sich weg und taten so, als wenn nichts passieren würde. Dennoch war eine unnatürliche Stille im Gasthaus. Lynes selbst sprach gerade mit einem Schankmädchen, das nickte einen kurzen Blick zurück warf und dann das Gasthaus verließ. Er selbst war viel zu feige, als dass er sich mit Tadeus anlegte.
Maringold ging zu Tadeus und griff mit beiden Händen um seinen Arm. "Bitte Herr, lasst ihn los. Niemals würde er den Kindern seines Bruders etwas antun." Ihr Blick war flehend. Die Frau, die sich an der Wand entlang tastete beachtete keiner. Jeder war viel zu sehr damit beschäftig, so unbeteiligt wie möglich auszusehen.


Jeanne blies die Wangen auf. Für so gewalttätig hatte Jeanne den Knaben gar nicht gehalten, er war schnell und rigoros. Aber ob jemand wie Ren wirklich die Kontakte und vor allem den Mut hatte die Kinder zu verschachern? Das wäre schlimm, denn dann würde man die Kinder nie wieder finden. Sklaverei war an den meisten Orten soweit Jeanne wusste verboten. Dennoch hörte man immer wieder davon, dass Leute dorthin verkauft wurden. Und auch in Americh war es nichts neues, dass Kinder verschwanden. Wie man vorhin schon sehen konnte interessierte es oft nicht mal jemanden.
Sie betrachtete die Mutter der Kinder. Es schien als wenn diese wirklich von der Unschuld des Mannes überzeugt wäre. Aus den Augenwinkeln sah sie das Schankmädchen, dass aus dem Gasthaus ging. Es war wohl zeit zu verschwinden. Wenn die Wachen kamen, würde es ungemütlich werden. Für einen Moment dachte sie darüber nach ohne Tadeus zu verschwinden, dann jedoch packte sie ihn am Arm und zerrte ihn zum Ausgang, "Komm schon Großer. Wir werden jetzt gehen, es war alles ein großes Missverständnis, der arme Herr Ren hat natürlich nichts mit dem Verschwinden der Kinder zu tun und wir wollten auch gerade gehen."
Mit den Augen suchte sie das Gasthaus ab um noch einmal Augenkontakt mit Discordia zu suchen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 2 März 2010 - 14:47

Tadeus nickte der jungen Frau zu und erhob sich von dem Trunkenbold. Er fixierte Ren mit einem Blick um abzuschätzen was dieser tun wird, ging aber um ihn herum zur Eingangstür, als er sah dass dieser noch auf dem Boden blieb. Sein Schuhwerk halte in dem stillen Raum wieder. An der Tür angelangt zog er ein paar Kupfer hervor die Tadeus auf einem nahen Tisch ablegte. "Für den Wirt, Der Unanehmlichkeiten wegen." Langsam zog der Daevar seinen Handschuh wieder an, während er im Augenwinkel sah, wie sich Ren erhob. Tadeus drehte den Kopf über die Schulter: "Ich habe Euer Geld nicht. Also schlagt es Euch aus den Kopf. Es wäre kein fairer Kampf. Seit nun besser für eure Schwägerin da. Da sind noch immer Kinder verschwunden." Tadeus nickte der Mutter zu: "Frau Mariengold? Es war mir eine Ehre."
Erst dann trat der Daevar hinaus in den langsam abklingenden Regen.
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