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 Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)

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Honigkuchenwolf



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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 1 März 2010 - 14:43

Tadeus lächelte und hob eine Augenbraue. "15 Goldmünzen sagt Ihr? Woher hat jemand wie ihr soviel Geld? Und ihr habt es nicht in eurer Wohnung versteckt?" Tadeus bohrte das Knie tiefer ind en Rücken und Zog den Arm noch etwas schmerzhafter gen Nacken. "Das sagt mir, Ihr habt den Betrag erst vor kurzem erhalten. Vor eurem Besäufnis. So um die Zeit als die Kinder verschwanden." Tadeus Griff mit der freien Hand in Rens Haare zog den Kopf hoch und hämmerte ihn einmal auf den Fußboden. Ein Knacken war zu hören und Blut tropfte aus der nun krummen Nase des Säufers. "Seit Ihr nun mitteilungsfreudiger?" Die Ausprache des Daevars war fast schon zischend.
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Maraxus



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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 1 März 2010 - 19:43

Discordia beobachtete die Szene die Wand entlang an etlichen Gästen vorbei und bekam grade genug mit um zu erkennen, dass Jeannes Begleiter sich grade als "der Mann für's Grobe" entpuppte und das Ren angeblich 15 Gold gehabt hatte.
Das war durchaus eine beachtliche Summe, Discordia hoffte das es ein Bluff war. Selbst wenn sich die unausgesprochene Anschuldigung bestätigen würde, dass Ren sich hatte bezahlen lassen für des Verschwinden der Kinder. Das war entweder ein höherer Anteil, als sie der untersten Ebene in so einem Unternehmen geben würde, oder Ren war zumindest nicht der allerunterste Dreck. Nungut, es würde sich ja jetzt zeigen. Wenn er wirklich 15 Gold wert war, dann würde er wegen einem bischen Folter nichts verraten.

Discordia wartete gespannt und lies ihren Blick über die anderen Beteiligten wandern. Sie konnte jetzt niemanden gebrauchen, der daran dachte, dem armen Ren gegen den bösen schwarzen Mann zu verteidigen. ... Oder ein Wirt, der die Anklage, Jeanne hätte das Gold gestohlen, näher untersuchen wollte.
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Dhina



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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 2 März 2010 - 11:33

Ren versuchte noch immer den Mann über sich abzuschütteln. Vor seinem Gesicht auf dem Boden tropfte das Blut. "Was willst du von mir, Sohn einer läufigen Hündin! Woher ich mein Geld habe, geht dich nichts an." Kam näselnd vom Festgehaltenen. Die anderen Leute die in Lynes Gasthaus waren, drehten sich weg und taten so, als wenn nichts passieren würde. Dennoch war eine unnatürliche Stille im Gasthaus. Lynes selbst sprach gerade mit einem Schankmädchen, das nickte einen kurzen Blick zurück warf und dann das Gasthaus verließ. Er selbst war viel zu feige, als dass er sich mit Tadeus anlegte.
Maringold ging zu Tadeus und griff mit beiden Händen um seinen Arm. "Bitte Herr, lasst ihn los. Niemals würde er den Kindern seines Bruders etwas antun." Ihr Blick war flehend. Die Frau, die sich an der Wand entlang tastete beachtete keiner. Jeder war viel zu sehr damit beschäftig, so unbeteiligt wie möglich auszusehen.


Jeanne blies die Wangen auf. Für so gewalttätig hatte Jeanne den Knaben gar nicht gehalten, er war schnell und rigoros. Aber ob jemand wie Ren wirklich die Kontakte und vor allem den Mut hatte die Kinder zu verschachern? Das wäre schlimm, denn dann würde man die Kinder nie wieder finden. Sklaverei war an den meisten Orten soweit Jeanne wusste verboten. Dennoch hörte man immer wieder davon, dass Leute dorthin verkauft wurden. Und auch in Americh war es nichts neues, dass Kinder verschwanden. Wie man vorhin schon sehen konnte interessierte es oft nicht mal jemanden.
Sie betrachtete die Mutter der Kinder. Es schien als wenn diese wirklich von der Unschuld des Mannes überzeugt wäre. Aus den Augenwinkeln sah sie das Schankmädchen, dass aus dem Gasthaus ging. Es war wohl zeit zu verschwinden. Wenn die Wachen kamen, würde es ungemütlich werden. Für einen Moment dachte sie darüber nach ohne Tadeus zu verschwinden, dann jedoch packte sie ihn am Arm und zerrte ihn zum Ausgang, "Komm schon Großer. Wir werden jetzt gehen, es war alles ein großes Missverständnis, der arme Herr Ren hat natürlich nichts mit dem Verschwinden der Kinder zu tun und wir wollten auch gerade gehen."
Mit den Augen suchte sie das Gasthaus ab um noch einmal Augenkontakt mit Discordia zu suchen.
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Honigkuchenwolf



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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 2 März 2010 - 14:47

Tadeus nickte der jungen Frau zu und erhob sich von dem Trunkenbold. Er fixierte Ren mit einem Blick um abzuschätzen was dieser tun wird, ging aber um ihn herum zur Eingangstür, als er sah dass dieser noch auf dem Boden blieb. Sein Schuhwerk halte in dem stillen Raum wieder. An der Tür angelangt zog er ein paar Kupfer hervor die Tadeus auf einem nahen Tisch ablegte. "Für den Wirt, Der Unanehmlichkeiten wegen." Langsam zog der Daevar seinen Handschuh wieder an, während er im Augenwinkel sah, wie sich Ren erhob. Tadeus drehte den Kopf über die Schulter: "Ich habe Euer Geld nicht. Also schlagt es Euch aus den Kopf. Es wäre kein fairer Kampf. Seit nun besser für eure Schwägerin da. Da sind noch immer Kinder verschwunden." Tadeus nickte der Mutter zu: "Frau Mariengold? Es war mir eine Ehre."
Erst dann trat der Daevar hinaus in den langsam abklingenden Regen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 2 März 2010 - 15:33

Discordia kreutzte wie zufällig Jeannes Weg und ohne zu ihr rüberzusehen flüsterte sie ihr zu: "Ihr findet mich hier," bevor sie in einem Bogen wieder zu ihrem Bier ging, am Tisch nahe bei Ren. In der Hektik hatte es niemand abgeräumt. Sie setzte sich Rücken Richtung Maringold und Ren und verließ sich auf ihre Ohren.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 3 März 2010 - 11:29

Die Dämmerung legte sich langsam über Americh und der Regen lichtete sich langsam. Das bedeutete aber auch das sich langsam aber sicher auch das Gesindel herum treiben würde. Die "Guten Nachbarschaften" waren zwar weniger betroffen, wie die anderen Gebiete, jedoch konnte man auch leicht hier Opfer eines Überfalls werden.
Die Stimmung im Wirtshaus stieg langsam wieder an, der Geräuschpegel hob sich. Maringold saß noch immer betrübt am Tisch, während der Wirt sich mit Ren anlegte, weil es den Anschein machte als wenn Ren seine Rechnung nicht mehr begleichen könne. "Du hast genau gesehen, dass ich das Geld hatte. Es wurde mir gestohlen. Und anstatt mir zu helfen, hast du die Diebe gehen lassen." Der Wirt blickte Ren wütend an. "Du schuldest mir 2 Silbermünzen!" Und es sah nicht so aus, als wenn Lynes sich das ausreden lassen würde.
"Ich bringe es dir morgen!" Ren wirkte langsam etwas nervös, wenn die Wachen kämen, würde es ihm schlecht ergehen, das Fehlen der Gefängnisse machte einiges einfacher in Americh. Aber Lynes schüttelte den Kopf. "Nein, ich will mein Geld und zwar jetzt!" Der Nachdruck in seiner Stimme machte deutlich, dass er nicht mit sich handeln lassen würde. In der allgemeinen Unruhe hatten die Männer nicht bemerkt, dass Maringold einen Beutel aus ihren Röcken gezogen hat und zwei Silbermünzen auf den Tisch gelegt hat. Der Wirt wer der erste, er schob das Geld ein und verließ dann den Tisch.
Ren setzte sich und sah die Frau an. "Du hast Geld? Warum sagst du das nicht gleich?" Sie blickte ihn aus ihren vom weinen auf gequollenen Augen an. "Es ist das Geld, das Lasse mir hinterlassen hat, es ist nicht viel, aber ich dachte dass..." Sie begann wieder zu schluchzen und es war eindeutig, dass sie an ihre Kinder dachte. Ren setzte sich wieder und betastete seine Nase. "Schau dir an, was dein Freund dieser Schläger angerichtet hat." Maringold hielt jedoch den Blick gesenkt. Auch noch als Ren seine Faust auf den Tisch donnerte. "Gib mir deinen Geldsack, mal sehen wie weit wir damit kommen!"
Mit zitternden Händen löste die Frau die bei seinen Worten nur leicht zusammen gezuckt war den Beutel und reichte ihn widerwillig Ren, der ihn sogleich öffnete und den Inhalt in seine Hand schüttete. "Das ist alles?" Als Maringold nickte, warf er das Geld zurück in den Sack und befestigte ihn an seiner Hose. Die Frau hob den Blick und sah ihn an. "Und die Kinder?" Ren wirkte ungeduldig und stand auf. Er packte Maringold unwirsch und Grob am Arm. "Was interessieren mich die Bälger? Sie fressen einem die Haare vom Kopf und das bis zum Tag wenn sie dann undankbar das Haus verlassen. Sei froh, dass du sie los bist." Damit riss er sie hinter sich her aus dem Gasthaus.


Jeanne hatte nicht sehr viel mit Tadeus gesprochen, seit sie aus der Schenke heraus kamen. Sie lief voraus und erwartete einfach, dass er ihr folgen würde. Schließlich kannte sie sich wohl besser aus als er. Nach einiger Zeit blieb sie stehen und öffnete eine kleine Tür an einem Hinterhaus. Die Tür war so niedrig, dass sich Jeanne schon sehr klein machen musste. Sie schmunzelte bei dem Gedanken daran, dass Tadeus sich wohl sogar noch durchzwängen musste.
Aber er würde gut daran tun, ihr zu folgen. Dort würde niemand nach ihnen suchen, sollte der Wirt wirklich noch nach ihnen suchen lassen. Es war ihr Zimmer, ein ehemaliger Kohlenkeller, der jedoch schon lange leer stand. Alles in allem war es dort unten stickig, kalt und dunkel. Aber für Jeanne hatte es sich in den letzten Monaten zu ihrem Refugium, ihrer Zuflucht entwickelt. Sie hatte sich alles mögliche zusammengesucht, so besaß sie einen kleinen Tisch, zwei wackelige Stühle, eine Kiste für ihr Hab und Gut, welches im Moment eher nicht vorhanden war. und eine Matratze am Boden, allerdings mit Kissen und Decke. Dass die Decke eher Löcher mit etwas Stoff drumherum waren, und das Kissen ein altes, hartes etwas war, übersah Jeanne großzügig für sie war es wie das kostbarste Federbett, wie es eine Prinzessin nicht besser haben konnte.
Sie zündete eine Kerze an und blickte neugierig zum Eingang, ob Tadeus ihr folgen würde.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 3 März 2010 - 17:10

Nachdem Tadeus den Schankraum verlies und Jeanne ihm folgte blickte er kurz zu ihr. Die Hände steckte er in die Manteltaschen. Ohne Einwand folgte er ihr, war er doch deshalb hier in der Stadt um etwas zu erleben. Obwohl er nichtmal den Namen dieser Göre kannte.
Als man beim Versteck ankam, runzelte Der Daevar kurz die Stirn ehe er ihr folgte und sich durch den Eingang zwängte, wobei er instinktiv den Kopf einzog. Erst als er Jeannes "Residenz" betratt streckte er sich wieder vollends und blickte sich um.
"Schick", war das einzige was er dazu sagte.
Nachdem er alles genug betrachtete zog, blickte er Jeanne wieder an:
"Mein Name ist Steiner." Er verneigte sich kurz und knapp aber dennoch höflich. "Mit wem habe ich die Ehre?" Er blickte Jeanne abwartend an.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mi 3 März 2010 - 20:02

"Man nennt mich Jeanne, Jeanne Alouette!" Sie lächelte ihn an. "Steiner also? Ja?" Nickend betrachtete sie ihn wieder und setzte sich dann auf einen der wackeligen Stühle. "Nun, wie gedenken wir nun weiter vor zu gehen? Ich glaube ja noch immer, dass Ren damit zu tun hat. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass er uns die Wahrheit nicht sagen wird."
Sie überschlug die Beine und umschlang dann das obere Knie mit den Händen. Sie freute sich wirklich darauf ein Abenteuer zu erleben. Ob nun mit oder ohne... Steiner. Sie grinste leicht, bei der Assoziation seines Namens mit seiner Steifheit. "Setz dich einfach, du musst nicht stehen." Jeanne schob ihm mit ihre Fuss den Stuhl hin.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 4 März 2010 - 1:51

Es machte Discordia wütend, wie die Frau sich diese Behandlung gefallen lies. Aber sie schluckte es runter, Maringold lernte grade das Leben am Bodensatz der Gesellschaft kennen und da war diese Behandlung noch bei weitem nicht das Schlimmste, was sie zu erwarten hatte, besser sie gewöhnte sich dran.

Ren stand auf und als er zur Tür ging erhob sich auch Discordia. Lynes blickte zu ihr rüber und sie legte eine Silbermünze auf den Tisch. Dann machte sie sich schnell an die Verfolgung, es hieß jetzt, nicht nur von Ren, sondern auch von dessen Schwägerin unbeobachtet zu bleiben, eine Aufgabe die sich recht schwer gestallten konnte, sobald sie die die volle Kneipe verließ.

Sie verließ die Kneipe und es war schon recht dunkel. Das war gut, Schatten waren Discordias Verbündete. Sie überquerte schnell die Straße, in einem dunklen Hauseingang hielt sie eine Hand vor ihre Augen, die andere versteckte sie hinter ihrem Rücken. Dann formten ihre Lippen leise ein paar Worte die auch gut "Verdammter Alkohol" hätten sein können. Auch wenn sie jemand in der Dunkelheit beobachtete, es brauchte einen Eingeweihten um zu erkennen, dass sie Magie wirkte, aber als sie die Hand aus dem Gesicht nahm konnte sie so deutlich sehen, wie am Tag. Sie machte sich auf, Ren zu folgen, hoffentlich zu dessen Wohnung, oder noch besser zu seinem Arbeitsplatz.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 4 März 2010 - 9:16

Der Daevar lächelte: "Mein Vorname ist Tadeus. Steiner ist mein Nachname." Langsam öffnete er seinen mantel und zog ihn aus. ebenso die Handschuhe. Erst dann nahm er den angebotenen Stuhl an und setzte sich. "Was war in dem Gelbeutel des Säufers?", fragte Tadeus die Diebin direkt und mit ernstem Blick, während er die Hände faltete und auf der Tischplatte ablegte. Jede seiner Bewegungen schien durchdacht und geplant zu sein, sprachen in ihrer Summe von einer hohen Selbstbeherrschung. Jetzt So nah und ohne den Regen von draußen konnte sie auch den dezenten Duft eines Rasierwassers riechen, welches sich angenehm und ohne aufzudrängen mit tadeus eigenem geruch vermischte. Auch was er unter dem Mantel trug konnte sie zum ersten mal sehen. Ein Anzug der elegant ober hochgeschlossen geschnitten und von schwarzer Farbe war. Dieser Mann passte nicht in diesen teil der Stadt, weder durch sein Auftreten noch seine Kleidung.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 4 März 2010 - 11:40

Das Mädchen öffnete den Mund um zu widersprechen, schloß ihn jedoch wieder, in der Gewissheit, dass Tadeus ihr eh nicht glauben würde. Andererseits wenn er gewollt hätte, hätte er sie schon lange ausliefern können. Also warum noch leugnen.
"Auf jedenfall keine 15 Goldmünzen. Entweder er hat gelogen, oder er wurde vorher schon bestohlen." Sie änderte ihre Position und saß nun beinahe so da wie er, verschwörerisch sah sie ihn an. "Allerdings habe ich auch schon von Leuten gehört, die einem den Kopf verwirren können. Also dass man glaubt was gar nicht da ist." Sie sah ihn mit ihren großen Augen an.
Jeanne mochte seinen Geruch, er hatte etwas feines an sich, ohne aufdringlich zu wirken, wie manche "Reichen" hier in Americh,

Ren zog Maringold unerbittlich weiter. Er nahm keine Rücksicht darauf, ob die Frau mit seinen Schritten mithalten konnte oder nicht. Immer wenn sie zu fallen drohte, packte er sie noch härter und zerrte sie so weiter, er war wütend, was jeder erkennen konnte. "Ich sollte dich in ein Bordell schicken, dann würde ich mein Geld zurück bekommen und du hättest dein Einkommen. Und so schlimm ist es nicht dort zu arbeiten, wie alle tun." Entsetzt und bleich sah Maringold ihn an.
Aber er sprach schon weiter. "Was glaubst du? Du bist eine Witwe, wer soll dich versorgen? Ich habe meine eigenen Probleme." "Warum hast du mich dann hier her kommen lassen?" Ihre Stimme ging fast unter in den anderen Geräuschen.
"Woher soll ich das wissen? Weil ich ein gutmütiger Idiot bin, wahrscheinlich. Außerdem wird es dir hier in Americh besser gehen als zu Hause. Dort wärst du wohl in einem Armenhaus gelandet. Und wer weiß, vielleicht findest du hier in Americh einen neuen Mann der für dich sorgen wird. Kennenlernen wirst du genug!"
"Meine Kinder..." Doch bevor sie weiter sprechen konnte, blieb er stehen und brüllte sie an. "Vergiss diese Bälger endlich. Schließ' das Thema ab und hör auf 'rumzuheulen. Du hast heute schon genug Wirbel gemacht."
Damit packte er sie und zerrte sie weiter.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 4 März 2010 - 13:43

Discordia bekam von dem Streitgespräch nur die Hälfte mit. Hauptsächlich Rens Hälfte. Was zur Hölle war ein Armenhaus? War nicht jeder der ein Haus hatte reich? Wie auch immer, den letzten Ausbruch hörte sie auch aus einiger Distanz deutlich. Er regte sich wirklich darüber auf, dass Maringold der Kinder wegen so einen Wirbel machte. Und wenn das nicht nur der Alkohol war (sein sicherer Schritt zeigte das er den gut abkonnte), dann sollte man das als gutes Zeichen werten. Wer hatte mehr Grund zu wollen, dass die Sache wenig aufsehen erregt, als die, die dadran beteiligt waren?
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 4 März 2010 - 21:06

Tadeus hob eine Augenbraue. "Wie meinst du das?", wollte er wissen. "Zeigen was nicht da ist? Sowas wäre Hexerei, die Kunst des Teufels. Gehst du nicht zur Kirche?" Der Daevar seufzte und lehnte sich zurück. Doch was war das? Stahl sich da ein Hauch eines Schmunzelns auf seine Lippen?
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Fr 5 März 2010 - 15:58

Bei einem schäbigen Haus, zog Ren die Frau am Arm nach drinnen und knallte die Tür zu. Man konnte ihn schreien hören, doch leider verstand man kein Wort. Es war mittlerweile stockfinster und diese Gegend war nur spärlich beleuchtet. Schatten huschten durch die Straßen und niemand der bei klaren Verstand war, konnte wirklich auf die Idee kommen jetzt noch hier auf der Straße zu sein.

Jeanne kniff leicht die Augen zusammen. Er nahm sie auf den Arm. Gockel hielt sich für sehr wichtig. Sie zog eine Fratze um ihm zu Zeichen, was sie von ihm dachte und stand auf. Das Mädchen drehte sich einmal um die eigene Achse und blickte Tadeus dann wieder an. "Ich meinte damit, dass er vielleicht auch nur genarrt wurde. Er schien nicht gelogen zu haben, dazu war er zu wütend. Er war davon überzeugt in seinem Beutel Gold gehabt zu haben." Sie zuckte mit den Schultern. "Vielleicht hat es ihm auch nur jemand gestohlen, der schneller war als ich!" Eine Möglichkeit, die ihr nicht gefiel.
"Jedenfalls glaube ich, dass mehr dahinter steckt als es den Anschein macht." Sie sah ihn an und man konnte erkennen, dass sie ihre Augen funkelten, bei der Vorstellung von einem Abenteuer.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Fr 5 März 2010 - 21:51

Tadeus nickte bei Dhinas Worten: "Aber wo die Münzen hin sind ist vorerst unwichtig. Zumindest wenn wir immernoch die Kinder suchen wollen." Er lehnte sich wieder vor zum Tisch und schien zu überlegen: "Ihr kennt euch besser in dieser Stadt aus als ich. Wo könnte man die Kinder festhalten? Wo würden sie sich verstecken?" Der Daevar leckte sich über die Lippen und reibte sich eine Schläfe: "Wie lange sollten wir hier ausharren bis sich die Szenerie der Taverne gesetzt hat?"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Sa 6 März 2010 - 3:11

Discordia befolgte den Dresscode und lief mit gezückter Waffe durch die Nacht. Sie war nicht der Typ für direkte Konfrontationen, oder "faire Kämpfe" wie dumme Kraftprote es nannten wenn sie aufgrund der größeren Muskeln einen unfairen Vorteil haben wollten, aber sie war schnell. Auf dem Weg hatte sie schon einen möglichen Fluchtweg ausgespät. An Rens Haus suchte sie ersteinmal nach Hintereingängen, anschließend nach Verstecken.

Das Dach des Hauses sah gut aus, das Nachbarhaus grenzte an eine kleine Mauer, über die Discordia auf das Dach kam, dann eine grade einmal 4 Fuß Gasse überwunden und sie landete auf Rens Haus. Hier konnte sie ihre Decke rausnehmen und und sich mit Blick auf die Tür auf die Lauer legen. Hoffentlich hatten sich die Wolken am Abend gründlich leergeregnet.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   So 7 März 2010 - 14:33

Jeanne stand auf und sah Tadeus an, sie lief etwas hin und her, das half ihr im allgemeinen beim Nachdenken. "Ich hab noch keine Kinder entführt, darum habe ich keine Ahnung, wo man sie festhalten könnte. Verstecken könnten sie sich überall. Aber Americh ist eine gefährliche Stadt, Steiner." Sie blieb stehen und blickte ihn an. "Es gibt Gegenden, da wäre es beinahe tödlich für die Kleinen sich dort zu verstecken. Und dann gibt es noch "die Dunkelheit". Glaub mir, dort möchtest nicht einmal du dich hin wagen."
Sie setzte sich und sah ihn mit ihren großen blauen Augen an. "Ich war einmal nur bei den Ausläufern. Glaub mir, dort gibt es Dinge, die wahrlich Teufelszeug sind." In ihren Augen war keine Furcht, aber Ehrfurcht zu erkennen. "Wenn die Kinder dort sind, sollten wir uns raus halten. Dann können wir ihnen nicht mehr helfen."
Prüfend betrachtet sie sein Gesicht. Eigentlich war er in ihren Augen beinahe gut aussehen. Er wirkte leicht arrogant, aber vielleicht war es einfach seine Erziehung, die ihm bei gebracht hatte, dass er etwas besseres war als sie. Wobei er sie nicht schlecht oder anders behandelte. Und auch Maringold gegenüber hatte er sich benommen, als wenn sie eine seines gleichen wäre. Jemand andere hätte die Frau kein zweites mal angesehen und Jeanne behandelt wie den letzten Dreck. "Vielleicht sollten wir einfach schlafen und morgen weiter suchen." Schnell fügte sie hinzu: "Du kannst meine Matratze haben, ich schlafe auch auf dem Boden." Steiner ahnte wohl nicht einmal, welche ehre sie ihm damit erweisen wollte.

Es schien als sei der Himmel auf Discordias Seite, denn der Regen hörte gänzlich auf, und zum ersten mal seit mehr als einer Woche waren die Sterne am Himmel zu erkennen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass am nächsten Tag schönes Wetter sein würde.
Es gingen viele dunkle Gestalten am Haus von Ren vorbei. Manche mehr oder weniger fragwürdig und verdächtig. Die meisten eilten jedoch weiter ohne sich um das schäbige Haus zu kümmern. Es dauerte auch einige Zeit, bis sich etwa anderes tat und eine dunkle Gestalt vor dem Haus stehen blieb und sich mehrmals umsah. Leider war nicht zu erkennen, wer die Person war und ob sie männlich oder weiblich war. Sie klopfte und es dauerte einige Zeit, bis sich die Tür des Hauses öffnete, am Schatten der vom Haus nach außen drang, konnte man Ren erkennen. Sie sprachen so leise, dass nichts zu verstehen war. Nach wenigen Augenblicke war das Gespräch aber schon vorbei und die dunkle Gestalt eilte die Straße entlang, Ren schlug die Tür zu, was zeigte, dass er wütend zu sein schien.
Nach weiteren Minuten öffnete sich die Tür wieder und Ren verließ das Haus.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   So 7 März 2010 - 18:24

Tadeus nickte leicht er Schwieg einen Augenblick ehe er antwortete: "Fräulein Jeanne, sollten die Kinder dort in der Dunkelheit sein, wären wir vieleicht die einzige Hoffnung für die beiden. Ich versprach Frau Mariengold ihr zu helfen ihre Kinder zu finden. Was wäre ich wert wenn mein Wort keinen Wert besitzen würde? Solltet Ihr an einem Punkt entscheiden, das die Gefahr zu groß wird, werde ich nicht minderes von euch denken." Er blickte zu der Matratze und lächelte: "Fräulein Jeanne. Ihr seit die Dame. Euch steht das beste Lager des Hauses zu. Mir reicht auch mein Mantel und dieser Stuhl. Das ist bequemer als so mancher Graben in dem ich beim Militär genächtigt habe." Es war kein Spott oder Ironie was in seiner Stimme zu erkennen war, nein Er schien die Worte ehrlich und aufrichtig zu meinen. Worte voller Anstand und ehrlicher Höflichkeit.
Langsam erhob sich Tadeus und begann seinen Mantel auszuziehen, ebenso die Anzugsjacke dadrunter.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   So 7 März 2010 - 22:30

Discordia war zu langsam die neue Person einzuholen. Nachdem sie die Decke in den Rucksack gestopft, sich leise vom Dach abgeseilt und auch das Seil eingesteckt hatte war der Vermummte schon weg. Sie schlich an ein Fenster, da sie Geräusche aus dem Haus höhrte aber da ging Ren auch schon zur Tür. Discordia versteckte sich erneut. Sie spielte mit dem Gedanken sich mit ein paar magischen Schatten zu tarnen aber die Dunkelsicht benötigte bereits viel Zeon und sie könnte vielleicht später noch einen Spruch benötigen.

Sie gab Ren einen Vorsprung und machte sich dann erneut an die Verfolgung.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 8 März 2010 - 14:47

Fräulein? Noch nie hatte jemand sie Fräulein genannt. Man hatte sie beschimpft, und ihr wirklich schlimme Namen gegeben und es hatte sie niemals berührt. Aber dieses Fräulein schockierte sie beinahe. Noch nie hatte jemand sie wie eine Frau behandelt... schwerlich wie einen Menschen. Es verschlug ihr die Sprache. Nicht einmal sein: "Ihr seid die Dame." konnte diesen ersten Eindruck noch übertreffen.
Sie beobachtete wie er sich auszog. Irgendwie hatte Jeanne erwartet, dass er den Raum in dem sie schlief verlassen würde und sie einen Treffpunkt am nächsten Tag verabreden würden. Lächelnd lies sie sich auf der Matratze nieder und es dauerte nicht so lange, bis sie eingeschlafen war.

Ren wechselte des öfteren die Straßenseite und er sah sich immer wieder um, als wenn er jemanden erwarten würde, der ihn verfolgte. Er schien auch nicht den gerade Weg zu gehen, es war auffallend, dass er seltsame Haken schlug. Für andere würde es so schwerer sein ihm zu folgen.
Letztlich ging Ren in den teil der Stadt, wo die Straßen gepflastert waren und an den Häusern Gaslampen waren. Es war das Viertel in de die reichen Personen Americhs lebten. die Ratsmitglieder, die reichen Händler und die mächtigsten Zwielichtsgestalten. Er blieb an einem Haus stehen und noch bevor er klopfen oder sich anders bemerkbar machen konnte, wurde die Türe geöffnet und ein langer Schatten fiel durch auf die Straßen, gab ein Zerrbild der Person ab, die die Tür geöffnet hatte.
Ren betrat das Haus und die Türe wurde hinter ihm zugeknallt.
Derweil riss der laute gellende Schrei eines jungen Mädchens jeden aus dem Schlaf der in ihrer Nähe war. Sie wälzte sich stöhnend und mit den Händen in der Luft herumfuchtelnd auf ihrer Matratze herum, schrie als wenn ihr Leben davon abhängig wäre.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 8 März 2010 - 15:31

Der Daever hatte nur die Anzugsjacke ausgezogen und sorgfältig über die Stuhllehne gehängt, damit sie nicht zuerknittern würde. Darunter kam ein ebenso schwarzes Hemd zum vorschein, das duch den tailierten Schnitt sich eng an den dunklen Körper des Mannes schmiegte, doch auch dieses zog er aus und legte es ordentlich zusammen und auf den Tisch. So setzte er sich wieder, den Mantel nahm er als provisorische Decke. Die Knie winkelte er gegen den Tisch an und lehnte sich auf dem Stuhl zurück. Als er die Augen schloss sagte er leise: "Gute Nacht Fräulein. Schlaft gut."
Schon bald war von ihm nur ein ruhiges Atmen zu hören.
-----
Tadeus rieß die Augen auf als er den Schrei hörte und stand bereits auf den Beinen. Er blickte zu Jeanne und kniete sich neben sie. Er griff nach den fuchtelnden Händen, und rüttelte Jeanne damit sie aufwachen würde.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 8 März 2010 - 15:46

Es dauerte Sekunden, Minuten bis Jeanne begriff, was passierte. Der harte griff um ihre Handgelenke waren keine Fesseln, und das Gesicht, welches sie anblickte war kein Monster. Es war Tadeus, der als sich ihr Blick etwas klärte den Griff um ihre Handgelenke lockerte. Jeanne versuche sich zu fassen und einen klaren Gedanken zu bekommen. Sie entwand ihre Hände seinem Griff und setzte sich auf.
Sie blickte ihn aus großen Augen an und schluckte. Ihr Hals war trocken wie so oft wenn sie in der Nacht aufwachte, vielleicht vom schreien, Jeanne wusste es nicht. „Es tut mir Leid, ich wollte dich nicht aufwecken.“ Sie wich seinem Blick verlegen aus. Jeanne wachte beinahe jede Nacht unsanft aus ihrem Schlaf auf. Und niemals erinnerte sie sich an den Traum. Sie wusste nur, dass sie danach noch immer Angst hatte und sich diese Angst auch nur allmählich legte.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 8 März 2010 - 20:32

Tadeus blickte Jeanne an und lächelte leicht. "Alles in Ordnung, du hast nur schlecht geschlafen. Und geweckt? nein nicht wirklich", log Tadeus und verheimlichte wie tief er eben noch geschlafen hatte. Er blickte Jeanne prüfen an ob es ihr nun wieder besser gehen würde. Sagen tat er aber nichts, nur ein lächeln lag auf seinen Lippen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Mo 8 März 2010 - 20:51

OT: Ich schätze, ich bin ausreichent in der Nähe und deshalb hast du es in grün geschrieben? Smile

Erst der Schrei in der Nacht machte Discordia klar: Americh war nachts wesentlich stiller, als sie es gewohnt war. Der Schrei verhallte und es war wieder still - keine Gangs die die Penner aufmischen, keine "Händler", die ihren Konkurenten des Tages aus dem Weg gingen, sogar die Straßenköter schienen zu schlafen. Die Stille war unangenehm.

Der Schrei schien nicht von den Kindern zu kommen, also konnte es Discordia egal sein. Sie umrundete das Haus in sicherem Abstand halb und spähte mögliche Fluchtwege aus. Dann schlich sie von der Dunkelsten Seite ran, bezog Stellung unter einem Fenster und begann zu lauschen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 9 März 2010 - 11:20

Jeanne wendete den Blick nicht von ihm ab. Sie nickte langsam und an ihrem Hals konnte man erkennen, wie sie mühsam schluckte. Sie legte sich wieder zurück, wohl wissend, dass sie nicht mehr einschlafen können würde. Aber das hieß ja nicht, dass sie ihn wach halten müsste. Irgendwie hatte Jeanne gehofft nicht von Albträumen geplagt zu werden, wenn sie nicht alleine war. Sie drehte sich zur Wand und hoffte Tadeus würde wieder gehen, wenn sie nicht mit ihm sprach. Wenn er sie fragen würde, hätte sie eh keine Antwort für ihn. Jeanne erinnerte sich an keinen ihrer Träume, nicht an einen.

Es stellte sich als schwieriger heraus zu lauschen, wie gedacht. Auch wenn in dem Zimmer Licht brannte, von innen waren keine Geräusche zu hören. Einmal hörte man die wütende Stimme Rens, aber man verstand nicht was er sagte, vielleicht hörte sich ein Satz an wie. "Ich habe alles getan wie man mir aufgetragen hat." Aber es könnte auch alles andere gewesen sein.
Nach weiteren Minuten wurde erneut die Tür an der Vorderseite aufgerissen und ein wütender Ren kam heraus. Vielmehr wurde er wohl raus geworfen, denn er stolperte den Weg entlang. Er schob seine Hände in seine Jackentaschen und ging dann stampfend in die Dunkelheit sich des Schattens nicht bewusst, der ihm folgte und der nicht von Discordia stammte.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 9 März 2010 - 13:52

Tadeus erhob sich sacht wieder und blickte sich im Raum um "Fräulein, Ihr solltet etwas trinken. Euer Hals muss ausgedörrt sein" Doch als sie sich umdrehte und keinen Wort mehr sagte nickte er leicht und ging zum Stuhl zurück. Er setzte sich wieder auf ihn und hob den Mantel auf um sich erneut zuzudecken. "Was wollt Ihr morgen frühstücken?", fragte Tadeus in die Dunkelheit des Raumes. Vieleicht auch um sie auf andere Gedanken zu bringen.
Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und blickte zur Decke als gänbe es dort etwas zu entdecken.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 9 März 2010 - 16:36

Discordia dachte nach - hier war sie an der richtigen Adresse, aber blindlinks auf eigene Faust weiterzugehen konnte zu gefährlich sein.

Allerdings hatten die Ereignisse die Vermutung bestätigt. Ren hatte Maringold und ihre Kinder hier her gelockt, damit die Kinder weggeschnappt werden konnten. Und die Auftraggeber hatten wahrscheinlich mitbekommen, dass die Mutter nach den Kindern suchte und wahrscheinlich wussten sie spätestens jetzt, dass sie auch zwei potentielle Söldner gefunden hatte, die sich der Sache angenommen hatten und Ren - korrekterweise - im Verdacht hatten.

Discordia dachte was sie in der Situation tun würde. Gut, sie hatten Ren wieder aus dem Versteck gelassen, dass machte die Situation für Jeanne und ihren Partner gefährlicher. War der Schrei vorhin vielleicht Jeanne gewesen? Es klang so ähnlich? Hatten sie sie vielleicht schon abgestochen? Nein, das Mädchen konnte auf sich aufpassen. Hoffentlich.

Aber wieso war Maringold noch nicht einkassiert? Wahrscheinlich weil das nicht die Art Sklave war, mit der der Entführer sonst handelte, aber wer in dem Feld war, der kannte die Konkurenz und "Hey, Frau mitte 30er, keine Familie oder Bekannte in der Gegend. Devot und wir haben die Kinder als Druckmittel. Für zwei Gold und dass Versprechen, dass sie nicht herumläuft ist sie deins," konnte Konkurenten zu Partnern machen.

Discordia nahm eine Straße paralel zu der die Ren nahm und lief. Sie wollte unbedingt vor ihm an seinem Haus sein.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 9 März 2010 - 18:38

Jeanne lächelte bei seiner Frage. Es war nicht so, dass sie jeden morgen ein königliches Mal zu sich nehmen würde. Langsam begann sie den seltsamen Mann zu mögen. "Wie wäre es mit Fasan, Eiern, Milchbrötchen oh und natürlich heißer Schokolade." Jeanne kicherte etwas, was sie nur äußerst selten tat. Es war eine durch und durch mädchenhafte Angewohnheit, die sie sich nur sehr selten erlaubte.
Sie setzte sich im Dunkeln auf und versuchte seine Umrisse im Dunkel auszumachen. Das Mädchen rutschte an die Wand um sich anzulehnen. "Woher kommst du, Steiner?"

Lautlos wie ein Schatten, kam der Tod über Ren. Ein Messer, dass ihm so schnell die Kehle durch schnitt, dass er noch nicht einmal schockiert sein konnte. Die Klinge des Messers musste eine Klinge wie ein Rasiermesser gehabt haben, wenn man davon ausging, wie einfach es durch Haut und Sehnen glitt. Noch bevor der Mann auf dem Boden aufschlug, war er tot, gemeuchelt und niemand würde sich weiter um ihn kümmern.

Niemand außer Discordia kam zu dem Haus in dem sich Maringold wohl nun alleine befand. Und niemand würde in dieser Nacht mehr zu dem Haus kommen.
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 9 März 2010 - 20:28

Als Discordia ankam war die Tür verschlossen, die Fenster versperrt, wie es sein sollte. Wenn also keine besonders ordendlichen Schläger am Werk gewesen waren, dann ging es Maringold noch gut. Discordia bezog wieder den Posten auf dem Dach, sie würde es wissen, wenn Ren nach Hause kam.

Wenig später wurde Discordia klar, dass sie sich geirrt hatte. Ren kam nicht mehr, vielleicht hatten sie ihn irgendwo erledigt um ihn auszustellen, so dass keine Spur zu dem Gebäude führte und um so abschreckender. Der Morgen würde zeigen, ob das für sie eher vorteilhaft oder nachteilhaft sein würde. Für den Augenblick zog sie sich in ihre Decke zurück. Wurde einer einbrechen würde sie davon aufwachen. Würde jemand Maringold wecken, würde Discordia auch aufwachen. Sie konnte etwas schlafen und der Platz war auch nicht schlechter als die Wildnis, in der sie die letzte Woche verbracht hatte.

Es waren jedoch die ersten Sonnenstrahlen, die sie weckten. Das Haus war noch immer verschlossen, sie schienen Maringold nichts antun zu wollen. Gut, Discordia lief zurück zu Lynes Gasthaus und klopfte kräftig. Wenig später machte der schlaftrunkende Wirt die Tür auf. "Guten Morgen Sonnenschein!" begrüßte Discordia ihn frohlich, "Ich weiß, ich habe mein Bett im Schlafsaal nicht genutzt, auch wenn das von meinem Trinkgeld gestern her durchaus drin gewesen wäre aber dein Haus ist echt das beste bisher, in dem ich nicht geschlafen habe..." sie schob sich an ihm vorbei ohne den Redeschwall zu unterbrechen, "...und da dachte ich mir das ich einfach mal um zwei Tage und Nächte verlängere." Sie drückte ihm eine Silbermünze in die Hand. "Wenn du noch ein wenig schlafen willst muss ich noch nicht frühstücken, aber wenn du es dann bringst bring reichlich. Erstmal brauche ich aber den Waschraum."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Di 9 März 2010 - 22:54

Tadeus begann ein wenig auf dem Stuhl zu kippeln. "Oh Fräulein, ich glaube den Fasan streichen wir beim Frühstück der würde zu schwer im Magen liegen" Der Daevar lächelte leicht und obwohl es ind er Dunkelheit nicht zu sehen war, schwang es in seiner Stimme mit. Als sie ihn nach seiner Herkunft fragte, lies er einen Augenblick verstreichen ehe er antwortete: "Ich komme aus Togarini. Aus Kaine um genauer zu sein. Der Hauptstadt der noch so jungen Azur Allianz. Meine Eltern sind Kaufleute und nicht mal schlechte. Ich habe dadurch eine gute Erziehung und Schulung genossen. Die letzten beiden Jahre hab ich bei der Armee verbracht. Wehrdienst heßt das Zauberwort. Sicher ich hätte mich freikaufen können, aber ich war neugierig. Wisst ihr... Wenn ihr das Leben oft nur aus Büchern kennen lernen durftet und euer Tatendrang aber mehr fordert, führt das dazu dass man auf der Schule regelmäßig Dispense wegen schlechtem Benehmen erhält." Er lachte leicht: "ich kann manchmal etwas ungestüm werden. So wie bei dem Säufer."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 11 März 2010 - 13:19

Der völlig überrumpelte Wirt lies sie eintreten und blickte, nicht genau wissend was er davon halten sollte, auf seine Hand. Dann nickte er und erklärte ihr wie sie zum Waschraum käme. Nun sie war ein Kunde, woher er sein Geld bekam war Lynes eigentlich egal. Er blickte ihr nach als sie in den Waschraum ging. "Und wenn du ein warmes molliges Bett vorziehst, meine Kammer ist unter dem Dach, Weib!" Es konnte ja nicht schaden, ihr dieses Angebot zu machen.

Jeanne hörte ihm zu und versuchte sich einen jungen, sehr jungen Tadeus vorzustellen. Er schien ein leben sehr verschieden zu ihrem gelebt zu haben. "Du hast ihm die Nase wohl gebrochen. Ich dachte schon du würdest seinen Nasenknochen bis in sein Gehirn rammen." Eigentlich wußte Jeanne gar nicht ob es sowas wie einen Nasenknochen überhaupt gab. "Aber er hat es wohl auch nicht anders verdient. Vor allem wenn er wirklich mit dem Verschwinden der Kinder zu tun hat." Sie stand auf und öffnete die Tür und sah nach draußen. "Es wird langsam hell draußen. Ich denke, wir sollten zum Frühstücken zurück zu Lynes gehen. Erinnerst du dich an diese seltsame Frau, die dort drin saß? Sie bot an uns zu helfen. Ich habe mir gedacht, warum nicht, und ihre Hilfe angenommen."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 11 März 2010 - 20:25

Tadeus hob eine Augenbraue. "Haltet ihr es für klug nach dem gestrigen Rummel dort essen zu gehen?", fragte er sie während er aufstand und sich umsah: "Kann ich mich hier irgendwo frisch machen? eine Waschschüssel? oder ein Brunnen im Hinterhof?" Er rieb sich durch das Gesicht und dem Dreitagebart: "Oder wir machen einen kurzen Zwischenstopp an meiner Unterkunft."Als wäre Körperpßflege das wichtigste nach dem Aufstehen. Jeder zelebriert seinen Morgen anders. Fix zog er Hemd, Anzugsjacke und Mantel an: "Ja ich denke einen Abstecher ist die bessere Alternative."
Tadeus schob sich sacht an Jeanne vorbei hinaus in die kühle Morgenluft, er blinzelte in die aufgehende Morgensonne die lange Schatten von den Häuserwänden warf. Der Daevar griff in eine Mantelinnentasche und zog eine Brille mit abgedunkelten, runden Gläsern heraus und setzte sie auf. Ein Blick in seine Augen war nun nicht mehr möglich. Den Mantel selber lies er offen um sisch wehen.
Er blickte über die Schulter zu Jeanne
"wollen wir?"
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 11 März 2010 - 20:39

Schmunzelnd sah sie ihn an und nahm ihm blitzschnell die Brille von den Augen um sie selbst anzuziehen. Sie grinste zu ihm und nahm sie wieder ab. "Wozu bruachst du das? Die Leute die ich kenne brauchen brillen, weil sie sonst blind sind wie Maulwürfe. Aber mit der Brille sieht man nur alles dunkler." Sie lief noch einmal zurück in ihre Behausung und kam wenig später mit einer Mütze auf dem Kopf zurück. "Wir können. Wozu brauchst du eigentlich Wasser? Ich meine... Wie oft wäscht du dich?" Ihre Augen funkelten etwas. Sie ahnte, dass jemand wie Tadeus sich wohl jede Woche wusch... oder noch schlimmer wohl sogar mehrmals.
Jeanne selbst, nun sie wusch sich wenn sie sich selbst nicht mehr riechen konnte. Was in der Regel alle 2-3 Wochen im Sommer und etwa einmal im Monat im Winter war. Es war ihr im Winter einfach zu kalt. Schließlich wollte sie ja nicht erfrieren. Und wie die alte Luba, ein verrücktes altes Weib, dass bei der Gruppe Zinner lebte, die Jeanne als Kind bei sich hatten, schon zu ihr sagte, als sie noch ein Kind war. "Es sind schon viele Menschen im Winter erfrohren. Aber noch nie jemand erstunken."
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BeitragThema: Re: Aller Anfang ist schwer (Americh - Freie Handelsstadt)   Do 11 März 2010 - 21:33

Discordia lächelte ihn an. Es würde nie passieren, aber er war auch nicht so gräßlich, dass er nicht davon träumen durfte.

Eine knappe Stunde später war sie wieder Mensch: Die Haare gewaschen, die beiden roten Stränen nachgefärbt, dann alles streng zurückgekemmt. Augen schwarz, Lippen rot, der Körper und das Kleid gewaschen (wennauch letzteres noch etwas feucht am Körper hing).

So lungerte sie etwas in der leeren Witsstube rum, bis Lynes mit ihrem Frühstück kam. Butterbrot und dünnes Bier - nunja, es gab Schlimmeres.
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