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 Discordia.

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Maraxus

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Anzahl der Beiträge : 137
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Der Charakter
Vorname: Maraxus
Klasse: Krieger
Aufenthaltsort: Erzengel

BeitragThema: Discordia.   Mi 24 Feb 2010 - 16:43

Persönliche Daten

Name: Discordia
Spitzname: Cordi

Geburtstag: Nein (zählt sich zum Neujahr 1 älter)
Alter: 23
Größe: 1,77 m
Gewicht: 59 kg

Augenfarbe: grün
Haarfarbe: wechselnd, grundsätzlich schwarz

Aussehen: Discordia trägt die Straße noch im Herzen, sie vereint in sich das Aussehen eines Gossenkindes und einer Geschäftsfrau. Sie ist sehr drahtig und flachbrüstig, ihre Haut sehr hell. Ihr Auftreten kraftvoll und selbstbewusst.

Besondere Merkmale: Hat der Charakter besondere Merkmale? - Also abgesehen vom Aussehen, Kleidung und Charakter? Nein.

Kleidung: Ein hübsches Kleid, kombiniert mit einem Schal, Stiefeln, Ledernen Elboden und Knieschonern und Fingerkuppenfreien Ledernhandschuhen (mir verstärkten Knöcheln). Sie liebt aufwändiges, teilweise übertriebenes Make-up.


Herkunft und Familie

Geburtsort: Phobos, eine mittelgroße Stadt im Grenzgebiet Gabriels zu Helenia, an der Mündung des Flusses Bretoden (?).
Verwandte: Keine bekannten Blutsverwandten. Die Familie die Sie hatte, ihre alte Gang operiert noch in Phobos. Ihre Geliebte Domino ist momentan in Lannet.
Volksgruppe: Zumindest zu einem Teil Zinner, wahrscheinlich noch andere Einflüsse.
Besitz: Plötzlich entwurzelt hat Discordia schnell noch zu Geld gemacht was ging und sich dann mit dem, was sie Tragen konnte nach Westen aufgemacht.


Persönlichkeit

Interessen: Ekstase, Musik, Rauschmittel, internationales organisiertes Verbrechen, Sex, Kunst, Philosophie, Kampssport, ... Ein Mädchen mit vielen Interessen.

Desinteressen: Romantik & Gefühle, dumme Leute, Gottesdienste

Charisma: Sie ist eine Schauspielerin, sie wirkt, wie sie wirken will. Bohrt man etwas tiefer erkennt man eine egoistische Zynikerin.

Verhalten: Sie ist in diesem Leben schon über 1000 Leuten begegnet. Manchmal war sie kalt und abweisend, manchmal aggressiv, teils freundlich, oder auch "sehr freundlich". Manche haben die Begegnung nicht überlebt, da war sie wohl nicht nett. Insgesamt zeichnet sich bei ihrem Verhalten kein Muster ab.

Wesen: Egoistische Zynikerin trifft es schon gut. Sie hat ein Herz für Tiere und kleine Kinder, aber nicht viel mehr. Aufgrund der aufregenden Kindheit (und vielleicht auch des gelegentlichen Drogenkonsums) abgestumpft.

Lebensziel: Langfristig: Wohlstand, Glück, Sicherheit. Mittelfristig: Priamos Erios muss sterben. Und idealerweise seine ganze Familie mit.


Stärken und Schwächen

Stärken: Anpassungsfähigkeit, Vielseitigkeit

Schwächen: Zumindest einen Fall von Selbstüberschätzung bzw. Impulsivität muss sie sich eingestehen. Einen dramatischen. Als jemand der selten Gefühle zulässt ist sie im Umgang mit diesen nicht sonderlich geübt.


Klassen

Klasse/Profession: Zauberin
Beruf: Kriminelle

Magie: Discordia beherrscht hauptsächlich Schattenmagie, aber auch die Grundlagen von Illusion und Zerstörung. Sie kann Wesen von geringer Macht rufen und kennst eine Gattung von Geistern, stofflos aber mit der Fähigkeit, für einen begrenzten Zeitraum vom Beschwörer Besitz zu ergreifen. Leider fehlen Discordia sonstige Beschwörerfähigkeitn, im Besonderen die, die Geister zu kontrollieren oder zu verbannen, weshalb sie zurecht davon absieht, so ein Wesen ohne die Anwesenheit einer erfahreneren beschwörerin wie Domino zu rufen. Die Magie ist mehr als nur ein Handwerk für sie, es ist Religion. Keine, zu der sie sich öffentlich bekennen würde, natürlich.


Geschichte

Die Ratten fanden ein kleines Baby. Es war Winter. sie nannten sie Discordia weil sie klangvolle Namen mögen. Die Ratten waren eine kleine Gang in Phobos, einer Stadt von knapp unter 50.000 Einwohnern und einem soliden Anteil wechselnder Besucher. Phobos war eine Grenzstadt und der Hauptexporthafen für alles was schlecht war in Gabriel: Dekadenz, Verbrechen, Armut, Leid. Vor allem Verbrechen.
Anfangs arbeitete Discordia als Ablenkung für die Taschendiebe, als sie gehen und sprechen konnte, konnte sie Mülltonnen durchsuchen und betteln. Als sie Laufen und zuschlagen konnte, fügte sie dem auch Diebstall (und wenn es sich nicht vermeiden ließ Raub) hinzu. Das übliche.

Ihr erstes Mal hatte sie mit 14. Keine große Sache, sie brauchten Geld und Discordia war dafür mitverantwortlich. Der Anführer kannte ein paar ältere Herren, sie nahm etwas und machte die Beine breit. Die nächsten Wochen waren finanziert.

Das wahre "erste Mal" war knapp 3 Jahre später. Die Premiere, die sich im Hirn festbrennt. Sie sollte mit 5 anderen ein Lagerhaus ausräumen doch entgegen der Informationen waren da 2 Wachleute. Der Kampf war unvermeidlich, dann griffen sie sich was sie tragen konnten und rannten Weg. Erst dann realisierte Diskordia, dass eine der beiden Leichen auf ihr Konto ging, sie hatte das blutende Messer immer noch in der Hand. Sie erinnerte sich nicht an das Gesicht des Opfers, aber an jeden einzelnen Stich, den Anblick der Klinge beim eindringen, das Gefühl, das Schreien der Getroffenen. Es ekelte sie an, faszinierte sie und machte ihr Angst. Die Angst hat sie irgendwann überwunden.

Es war etwa zur selben Zeit, dass sie bemerkte, dass sie noch in anderer Hinsicht anders war. Ihre schlechte Laune war ansteckend, mehr als bei anderen Menschen, sie fand sich mehr von der Nacht angezogen als es sein sollte. Sie spürte, das Magie wahr war. Und sie spürte das es genau die Art dunkle Magie war, mit der Paranoia vor Hexen und Teufelsanbetern geschürt wurde. "Natürlich gibt es Magie, wieso sonst sollte es verboten sein?" meinte Apocalyptica dazu, eine 'Schwester' in der Gang. Discordias Geheimnis war bei den Ratten sicher - auch wenn es nicht so war, als das es jemanden interessierte. Für die Eingeweihten eröffnete sich auch bald, dass in Phobos hinter der Fassade des Schwarzmarktes noch ein dunklerer Markt für okkulten Kram und magische Dienste existierte (ein Markt von dem Discordia erstmal die Finger lies. Ratten wussten, wo die gefährlichen Raubtiere ihr Revier hatten).

Die Machtverhältnisse verschoben sich. Die neuen Machthaber im Bezirk waren nicht mehr damit einverstanden, das Straßenmädchen sich auf eigene Faust prostituieren, selbst nur gelegentlich. Sie steckten sie in ein Bordell. Hier traf Discordia Domino. Discordia hatte den Respekt der anderen Frauen mit Straßenerfahrung, dem Mut sich mehrmals gegen die Zuhälter aufzulehnen und den Hämatomen es zu beweisen. Allerdings mische sie sich nicht in die internen Streitigkeiten ein und blieb daher meist außen vor. Als eine junge Lanneter Sklavin neu ankam beschloss Discordia sie zu adoptieren (auch wenn sie zu dieser Zeit 18 und Domino grade mal zwei Jahre jünger war). Discordia brachte Domino Latein bei und diese ihr im Gegenzug Nahkampf mit Fäusten und Nunchaku.

Das zusammenschweißenste Erlebnis war, als ein Hexenjäger eine Spur bis Domino verfolgte. Discordia bekam seine Nachforschungen mit und die beiden jungen Frauen stellten ihm eine Falle. Bis jetzt hatten beide voreinander ihre Fähigkeiten geheim gehalten, aber jetzt eröffnete Discordia Domino, dass sie Sprüche zaubern konnte, während Domino ihr die Kunst des Beschwörens näher brachte. Discordia entwickelte ein zweites magisches Standbein in der Beschwörung, auch wenn ihre Fähigkeiten sich nicht annähernd mit denen der Beschwörerin messen konnten. Ihre Zusammenkunft war Karma. Verwandte Seelen, gemeinsames Geheimnis, gemeinsames Schicksal.

Discordia wollte mehr. Sie hatte immer noch die Gang-Kontakte und sie knüpfte neue. Es ging immer nur um Kontakte, wer mochte wen? Wer war von wem erpressbar? Wer schuldete wem Gefallen? Nachdem das geregelt war, war es der einfachste Teil, einen Mörder zu finden und anschließend die Prostitution in dem Bezirk selber zu übernehmen. Mit dem stetigen Einkommen aus diesem Gewerbe bauten Discordia und Domino eine lokale Machtbasis auf. Discordia war das Geschäftstalent, Domino ihre rechte Hand und Beraterin. Mit der Zeit entfernte Discordia sich von ihrer Gang. Sie unterstützte sie gerne heimlich und traf sich gelegentlich zu Feiern, aber es war im besten Interesse der Ratten, die Verbindung nicht offiziell aufrecht zu erhalten. Discordia baute Verbindungen zu Schmugglern, Drogenbaronen und Auftragsmördern auf, es waren zu tödliche Zeitgenossen, zu gefährlich für eine Gang die hauptsächlich aus Straßenkindern bestand, die einfach nur Überleben wollten.

Sie bestach die Wachen und sammelte Gefallen und Erpressungsmaterial und eines Tages war es Zeit, das Blatt hinzulegen. In einer Nacht übernahm sie alle illegalen Aktivitäten, Drogen, Sklaven, Waffen und sogar Magie. Das Blut ihrer Feinde färbte die Straßen rot.
Es hielt eine Woche. Discordia hatte nicht alle Fäden beachtet. Eines ihrer Opfer hatte Familie. Einflussreiche Familie in Chaville, der Hauptstadt Gabriels Priamos Erios, Vater des Schutzgelderpressers Paris Erios war einflussreicher Vorstand einer internationalen Verbrecherfamilie. Er scheute keine Kosten und Mühen um Phobos im Sturm zu erobern. Discordia und Domino mussten fliehen.

Zuerst wollten sie zusammenbleiben, doch würden sie zusammen wahrscheinlich mehr auffallen und könnten nur halb soviel leisten. Es ging nur um Verbindungen. Priamos Erios Verbindungen mussten gekappt werden. Er wollte die beiden Frauen tot, also musste er sterben. Doch vorher mussten seine Verbindungen ihn fallen lassen, ansonsten gab es kein Herankommen an ihn.

Domino reiste nach Lannet, Discordia nach Americh in Kanon, die 2 essentiellsten Partner für Erios. In einem Jahr würden sie sich wieder treffen und in Chaville den Feinden Erioses einen Tip geben.



Charakterbild:


Schreibprobe

Ihre Augen fanden das Ziel in der vollen Kneipe. Ihre Bewegungen ahmten seine nach, leerte er ein Bier nahm sie ein Schluck von ihrem. Sie lächelte, er erwiderte. Die Zeit verging und ihr kleiner flirt durch den vollen, lauten Raum blieb von den Massen unbemerkt, genau wie die zwei Worte die ihre Lippen leise formten. Aber er las sie richtig. Hastig warf er ein paar Münzen in seinen letzten Krug und verließ das Lokal. Beim Rausgehen lächelte er ihr zu, ein selbstsicheres, männliches Lächeln. Es war aufgesetzt, aber Discordia schätze es trotzdem, es war ein ordentlicher Typ, kein kleiner Waschlappen. Sie folgte ihm hinaus, es war bereits dunkel, und sah, wie er in einer Gasse verschwand. "Jetzt wird es interessant,“ dachte sie bei sich und folgte ihm.

Sie bemerkte ihn erst, als er neben ihr hochkam, eine Hand um ihren Hals legte und sie gegen die Wand drückte. Die zweite Hand schob ihr Kleid hoch. Sie quiekte leise und vergnügt und ließ ihn weitermachen. Doch, er war doch mehr als der erste Eindruck vermuten lies.

Wenig später, erleichtertes Seufzen, sein Griff wird weich, das Ende. "Sehr schön," lobt sie ihn witzelnd. "Wow," antwortet er, "wie heißt du eigentlich?" Sie lächelte. "Wie süß altmodisch von dir, das wissen zu wollen, bin Discordia." Sie drückte ihm einen Kuss auf und schob sich an ihm vorbei, drehte sie beide und drückte ihn an die Wand. Die Lippen lösten sich. "Marius," stellte er sich vor, während er die Augen öffnete. "Ich weiß," hauchte sie, das nächste was er sah war ein Messer, sie presste es ihm gegen die Nasenbrücke und fuhr ihn in scharfem Tonfall an: "Du handelst mit illegalen Büchern und anderem Zeug. Du kennst einen Geldwäscher namens Barian, wo finde ich den?" - "Wohnbezirk südlich der Händler, Ferdinusstraße runter, am Springbrunnen rechts, 20 Meter, Backsteinhaus im Keller." stotterte Marius. "Danke," antwortete Discordia, "Oh so doll wollte ich nicht drücken." sie leckte ihm noch den Blutstropfen von der Nase und ging ohne eine Verabschiedung.



Technischer Datenbogen

Attribute:

Agilität: 7
Konstitution: 5
Wahrnehmung: 5
Macht: 14
Intelligenz: 9
Fingerfertigkeit: 6
Körperkraft: 5
Willenskraft: 9

Talente:

Athletik, Magiekunde, Überzeugungskraft, Verkleiden, Verstecken, Diebstahl


Besitz: Kleidung, Nunchako (linker Oberschenkel), Messer (rechter Stiefel)
Utility Gürtel mit Eigenbedarf, Stück Kreide, Stück Seife, Make-up, Nadel & Faden, heidnischer Talisman, Kreuz, Angelschnur & Hacken, 1 Gold 50 Silber
Rucksack mit Hängematte, Decke, Seil, Kostüme, Haarfarben, billiges Parfum, Wasserschlauch
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