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 Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits

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Rii Nagaja

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BeitragThema: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Sa 2 Jan 2010 - 8:54

Hallo,
also Ich mache mir schon einige Gedanken zu dem Charakter, den Ich später spielen könnte. Eigentlich habe Ich schon seit längerer Zeit drei grundlegende Charakterkonzepte, die Ich unabhängig vom System bei Gelegenheit mal ausspielen wollte. Da Ich mich aber nicht wirklich für einen entscheiden könnte und Ich auch ein wenig auf die Gruppenharmonik achten möchte, lasse Ich das erstmal von euch beraten.
Zeit genug gibt es für mich auf jeden Fall, da Ich mangels Internetanschlusses und Problemen mit der neuen Bestellung erstmal auf öffentliche Quellen angewiesen bin. Obwohl Ich darum jetzt nicht nicht zuverlässig täglich vorbeischauen kann, würde das aber so oder so auf jeden Fall in spätestens vier Wochen gehen. Denn da fangen die unendlichen Semesterferien an. ...Das gibt mir auch genug Zeit das Anima-Regelwerk auszulesen. Das habe Ich nämlich erst seit drei Wochen. Smile

Ok, weil es erstmal nur um grundlegende Persönlichkeitsprofile geht und die vollkommen von der Spielwelt abgelöst sind, lasse Ich die Sparte Hintergrund vorerst aus, es sei denn mir fällt beim Schreiben gleich was ein. Meine Entschuldigung für unvollständige Bewerbung ist ja dann auch getan .


P.S.: Ich werde noch versuchen passende Bilder zu den Beschreibungen zu finden. Evtl. kriege Ich auch eins selbst gekritzelt, wobei ihr keinen Botticelli erwarten solltet. Wink
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Rii Nagaja

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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Sa 2 Jan 2010 - 15:21

Typ1: 'Der Tiefsinnige' / Melchior
Ich verzichte hier mal vorerst auf genauere Angaben bei Größe und Alter. Wegen der fehlenden Hintergrundgeschichte und weil Ich lieber auch erst Kommentare dazu haben würde, hätte Ich das gerne noch etwas offen. Der Name ist auch nur aus Notwenigkeit beim Schreiben gewählt und längst nicht fest (eigentlich kann Ich den Namen gar nicht leiden... mir war nur das 'M' und das 'ch' wichtig Smile ).

P.S.(schon am Anfang): Ach, und vorweg: Ich schaffe es heute nicht mehr die anderen beiden noch zu machen, das hat doch alles viel länger gedauert als geplant. Also legt mir diesen Einen hier noch nicht zusehr auf die Goldwaage wenn ihr ihn nicht leiden könnt. Zumindest meine dritte Option ist z.B. das absolute Gegenstück. Außerdem wird es eh ein 'Review' geben.

Persönliche Daten

Alter: Im Bereich 20-26
Größe: 1,70 bis 1,85
Gewicht: 60-80 Kilo

Augenfarbe: Nachtblau bis fast Schwarz evtl. auch dunkles Braun / In der Kindheit heller
Haarfarbe: Schwarz mit höchstens schwachen Reflektionen / Als Kind jedoch sonnenblond

Aussehen: Dadurch dass Melchiors Kleidung sich stets in dunkleren Tönen hält, sticht besonders seine starke Hellhäutigkeit hervor. Obwohl er nicht viel auf aktive Körperplege gibt, scheint er zu der Art von Leuten zu gehören, deren Außeres sich von selbst in natürlicher Art richtet und selbst im chaotischen Durcheinander selten ungepflegt wirkt. Kann man seine Gesichtszüge noch als warm, leicht und offen bezeichnen, verschleiert spätestens ein Blick in seine ewig abwesenden und schwermütig traurigen Augen den Eindruck und gibt sein Seelenlos preis.
Seine Körperstatur ist, trotz sichtbarer Muskelprofilierung, eher schmächtig anzusehen und lässt mangelnde körperliche Aktivität in der Kindheit vermuten. Obgleich diese Tatsache Melchior in seinen körperlichen Möglichkeiten zweifellos einschränkt, führt sie doch zu einer für seine Art nicht unwillkommenden Tendenz zur Ausprägung dichterer gegenüber voluminöser Muskelmasse, ..einem etwas femininen Einschlag also.

Besondere Merkmale: Solange man ihn nicht inmitten eines bunten Ballfestgetummels antrifft, gibt es nichts das an Melchiors Äußerem bemerkenswert wäre. Schafft man es jedoch ihn für ein paar Minuten über das gleichmäßige Lächeln und kurze Bemerkungen hinweg in ein Gespräch zu verwickeln, gräbt sich in den Leuten immer ein tiefer Eindruck - ob nun possitiv oder negativ ein. Kaum einer, der nicht vollkommen egomanischer Natur ist, könnte Melchior nach so einer Unterhaltung noch verwechseln.

Kleidung: Melchiors Garderobe ist nicht besonders ausgewählt und von daher eher schmucklos bis profan. Da er aber für einen gewissen Ausdruck in den Kleidern durchaus etwas übrig hat, trägt er seiner Gemütsverfassung entsprechend meist dunkle, in Ausnahmefällen hellblaue Gewänder. Seine Aufmachung ist im Gesamtbild der Situation angepasst entweder ein leichtes luftiges Gewand mit knappem Umhang oder eine etwas schwerere Tracht aus mehreren verschiedenfarbigen Stoffteilen.


Herkunft und Familie

Verwandte: Keine Lebenden mehr, oder niemand zu dem er noch Kontakt wünschen würde (und umgekehrt).
Geburtsort: --
Volksgruppe: -Offen, aber es bietet sich irgendwie an einer dieser grauen 'kenntmannicht' Nephilim zu sein(offensichtlich kann man sich noch nicht mal den Namen der Rasse merken XD). Mit schwächerer Ausprägung der Vergesslichkeitseffekte allerdings (gut so, da somit kein unfairer Vorteil entsteht). Natürlich kann es so jemanden auch ohne übernatürliche Mächte geben.
Besitz: Was man am Leibe trägt. Dazu eine Sammlung kleiner Taschenbücher und Gedichtbände, die für ihn von persönlicher Wichtigkeit sind. Etwas Schreibzeug und Zeichenkohle darf auch nicht fehlen.
+Evtl. noch eine Waffe je nach Klasse, die noch unentschieden ist.

Persönlichkeit (darauf kommts mir an)

Wesen: (Im Nachhinein: Es ist eine Art Kindheitsgeschichte draus geworden, was Ich nicht unbedingt beabsichtigt hatte. Ich denke das triffts aber trotzdem.)
Melchiors ganzes Wesen ist durchdrungen von einem ewigen Verlangen nach Sinnfindung, dem entgültigen Verstehen eines und allen Daseins. Während er als junges Kind noch frohmütig und voller intelligenter Wachsamkeit alle Weißheiten und Lehren seiner Magister und Vormünder in sich aufsog, verkehrte sich sein lebenslustiges Wesen alsbald ins Gegenteil, als er schließlich einsehen musste wie begrenzt selbst das Wissen seiner ältesten Lehrer war ..und wie kindlich oft ihr Benehmen. Die Vermutung lag nahe, dass auch eine Lebzeit des Lernens und Zuhörens einen am Ende nicht wirklich von seinen Fehlern befreien konnte. Nach einer Zeit, in der ihn der für unstillbar gehaltene Wissensdurst nicht nur im Geiste, sondern auch körperlich tiefgehend verwandelt hatte und er schlussendlich sogar seiner Ausbildung und Vormünder floh, hielt ihn, dem Freitod durch Unverstandensein nur noch einen Nachmittag entfernt, schließlich ein unerwarteter Hoffnungsschimmer noch einmal auf. Ein Dichter, ein Poet, dessen einziges Buch er nur durch Zufall in unscheinbarer Gesellschaft auf demselben Basar entdeckte, auf dem er sich sein Messer zu kaufen gedachte, entzündete seinen Geist von Neuem.
Gedanken, die seinen eigenen Gemütszustand und seinen Durst nach dem Erkennen so unmissverständlich klar wiedergaben, ja zum ersten mal auch für ihn selbst in greifbare und verständliche Worte fassten. Eine Art zu schreiben, die ihm in jeder Silbe mehr erzählten, als ein ganzes Lehrbuch zuvor vermocht hätte... als selbst die Lehrer ihm jemals vermitteln konnten. Figuren, die die Dinge mit einer solchen Klarheit schauten und so unfehlbar in ihrem Handeln und in ihrem Sprechen waren, dass sich in ihm wieder eine alte Kindheitsempfindung regte: Aufbruchsstimmung, das Gefühl den großen Zusammenhängen auf den Fersen zu sein, sie jetzt nicht mehr loslassen zu dürfen. Zum ersten Mal seit Jahren durchströmte ihn wieder ein Enthusiamus, den er längst verloren geglaubt hatte, der ihn aber dafür jetzt mit solcher Wucht einholte und umhüllte, als wäre er nie weg und immer in ihm gewesen. Unter erlösenden Tränen gestand er sich ein wie töricht es gewesen wäre sich das Leben zu nehmen, wo er doch noch zu solchen Empfindungen fähig war. ..Wie sinnlos es offenbar auch war gegenüber dem Unbekannten überhaupt den Mut zu verlieren.
Auf Knien dankte Melchior dem Verfasser, laß jede Seite zwei- oder dreimal bevor er sie umblätterte und zollte so der Wahrheit Tribut, die der Text für ihn enthielt. Er war kurz davor das Buch als religiöse Botschaft zu verstehen und seinen Schreiber als Heiligen zu verehren, als er die letzten Seiten erreichte... . In Melchior wuchs die Furcht darüber, was geschehen mochte, wenn dieses Buch ausgelesen war. Ihm schien, nach soviel geistigem Reichtum und edlen Versen, konnten einen am Ende nur noch zwei Dinge erwarteten: entweder die befreiende entgültige Erleuchtung.. oder ein Loch ohne Grund, dass ihn mit seinem wieder einmal unvollständigen Erkenntnissen noch eine Meile weiter von dem tumben Treiben der Ahnungslosen, den Nichtshinterfragenden wegriss und so den letzten Rest seines Daseinswillens verschlucken würde.
Wieder einmal zeigte sich Melchior wie gering doch die Berechtigung der Furcht war, sich angesichts des Unbekannten so intensiv an Vergangenes zu klammern. Zwar erwartete ihn nicht die allumfängliche Weißheit, jedoch entwickelte sich die gesamte Geschichte des Buches am Ende zu einer erleuchtenden Reflektion seiner selbst. Auf unfassbare Weise enthülte sich der Schluss und mit ihm auch die gesamte Handlung als ein Geständnis an die Unvollständigkeit und zeigte ihm den Faden auf, der die Natur und Herkunft dieser Unvollständigkeit quer durch alle Verse und Seiten unmerklich erklärt hatte und nun in vollständiger Nacktheit entlarvte.
Schlagartig wurde Melchior klar, warum er dieses für äonenumstürzende Meisterwerk überhaupt auf einem billigen Basar auftreiben konnte und warum die Verehrung, die er für dieses Schriftstück empfand, nicht schon in den letzten Winkel der Welt vorgedrungen war. Ihm ging auf, dass kaum jemand, der nicht das gleiche Verlangen nach Sinn und das gleiche Empfinden für Tiefgündigkeit hatte wie er, diesen Text mit diesen Augen sehen könnte. Jetzt erinnerte er sich nur zu gut daran, wie ignorant manche anderen Kinder in seiner frühereren Jugend wertvollstes Wissen und alte Dichter verschmäht und hinter dem Rücken des Lehrers als lächerlich sprechverliebt tituliert hatten.
Trotzdem Melchior dieses Wissen auf unausgesprochene Weise immer in sich hatte, entschlüsselte ihm erst dieses Buch, dieses sagenhafte Spiegelbild seines eigenen Geistes, wie unmitteilbar die reine Weißheit war, wie sehr sie nur auf eigener Erfahrung beruhen kann, warum jede Lehre dieser Welt und auch jeder Weise sich um die wirklich wichtigen Fragen, die Unklärbaren, nur herumsprechen kann. ..Voll innerstem Glück musste er lachen, laut lauchen, wie er es nie zuvor, auch in noch jüngeren Jahren nie getan hatte, denn ihm war der Schlüssel zu seiner selbst in den Schoss gelegt worden. Genauso wie ihm jeder andere Mensch sich geradezu taub zu stellen schien wann immer er sie mit einer seiner innersten Fragen konfrontierte, genauso hätte auch ihm niemals ein Lehrer seinen umfassenden Erfahrungsschatz vermitteln können. Es existierte einfach keine Sprache für diese so überirdischen Belange, die ja noch nicht einmal in ihm selbst vor diesem Buch eine sprechbare Form angenommen hatten. Doch indem dieses Zauberwerk sich am Ende seiner Geschichte über diese Dinge aussprach und die Werdungsgeschichte seiner scheinbar so perfekten Figuren den gleichen umstürzenden Enthüllungen aussetzte, schlug es auf magische und geniale Art und Weise eine Brücke über seine eigene Botschaft und brachte Melchior doch noch eine Weißheit bei, vielleicht die wichtigste: Das jeder, der nach dem Göttlichen strebte, offenen Geistes in die Welt gehen und seine eigenen Erfahrung machen musste.
Der Titel des Buches war "Die Melancholie".

Interessen: Melchiors Interessen liegen in allem von dem er glaubt, dass es seinem Streben nach Erkenntnis und Sinnfindung gleichkommen kann. Naturgegeben findet man so komplizierte Dinge vor allem in den abstrakten Sprachen der Kunst, wobei viele Formen möglich sind. Selbst künstlerisch tätig ist Melchior nicht. Er beschränkt sich in seiner Mitteilsamkeit darauf, Leuten, die er für seinesgleichen halten kann, ein Teil seiner Erkenntnisse sprachlich direkt mitzuteilen um so ohne Schnörkel den Standpunkt des anderen erkennbar zu machen. Nur selten überwiegt in ihm der alte Trieb sich auszusprechen und über die Erkenntnisse, die das Buch ihm brachte hinweg, doch jemanden mit einem Teil seiner Gedanken in Berührung zu bringen, obwohl ihm klar ist wie wenig das bringen mag wenn das Gegenüber nicht sowieso schon weiß was gemeint ist.
Ständig ist Melchior auf der Suche nach Quellen, aus denen er unbekannte neue Erfahrungen schöpfen kann oder mit deren Hilfe er sich eine gehörte aber noch unverstandene Weißheit begreifbar machen kann. Dieser universelle, wenn auch etwas schwermütige Antrieb, den ihm die Sehnsucht nach seinem kindlichen Lachen verleiht, mag ihn auf viele denkbare Wege führen, dunkel wie hell und vergeistigt wie brachial.

Desinteressen: Trotzdem Melchior kaum Dinge aufzählen könnte, die ihm am Ende nicht etwas bringen und deswegen interessieren könnten, kennt er sehr wohl das ärgerliche Gefühl von Leuten bevormundet oder als Unterlegener behandelt zu werden, denen eigentlich kein Recht dieser Welt so eine Macht zugesteht. Obwohl er diesen Leute für gewöhnlich mit dem ihm ureigenen Verzeihen aus der Sicht seiner eigenen vernebelten Schwermut entgegnen kann, wird er sich doch selten mit ihnen abgeben wenn er nicht zumindest den Kern einer Inneren Weißheit z.B. durch eine Besonderheit in ihrer Art ausmachen kann. Unumgänglich führt diese Einstellung aber auch zu einem gewissen Uneinverständnis mit den etablierten Adelsschicht, die er niemals als für ihre kontrollierende Aufgabe würdig anerkennen kann, solange er in den jeweiligen Herrschern nicht den Funken des Verstehens ausmacht.

Charisma: Eindruck macht Melchior auf andere normalerweise erst wenn er mit ihnen in ein Gespräch gehen kann. Vorher wird er in seiner Art meist nur als exzentrischer und verschlossener Eigenbrödler wahrgenommen, der in sich hineinschweigt und trotz intelligenter Blicke meist nur kommentarlos dem Geschehen beiwohnt. Gerät man jedoch in eine offene Unterhaltung mit ihm, so müssen die meisten feststellen wie sehr doch seine äußere Art zu seinem inneren Wesen passt und dass es daran wenig auszusetzen gibt. Kommt man im Zuge der Unterhaltung sogar auf die Gebiete Philosophie und Kunstsinn zu sprechen (und wenig anderes erscheint ihm wichtig), so verkehrt sich die Situation meist ins Gegenteil und der Partner wird zum Stummen. Denn so tief ist Melchiors Geisteswelt, dass sich die meisten anderen seinen Worten sofort unterlegen fühlen müssen, denn er hat mehr gedacht als andere es tun und er hat mehr wahrgenommen als andere sehen.
Als eine Art intuitiver Menschenkenner übt Melchior allerdings immer angebrachte Zurückhaltung um niemanden in seiner Position zu kränken. Auch liegt es nicht in seinem Wesen zu Lügen, zu Hintergehen oder unüberlegt affektiv zu handeln. Da diese und ähnliche Eigenschaften auf so ureigenste Weise in seinem Charakter und seiner Art verwurzelt sind, dass eine Zuwiderhandlung nur durch die Aufgabe und den Betrug an seiner Persönlichkeit möglich wäre und andere die ihn kennen gelernt haben das unbedingt sofort erkennen, ist Melchior ein ewig treuer untrüglicher Freund, sofern man ihn ersteinmal für sich eingenommen und mit seiner nur schwer verständlichen Art auszukommen gelernt hat.

Verhalten: Melchior ist natürlich eine höchst in sich zurückgezogene Person, die zwar in der Lage ist auf andere zuzugehen, das aber nur in seltenen Ausnahmefällen auch tut. Obwohl er in seiner Art unstillbar traurig und scheinbar immer nachdenklich abwesens ist, steckt doch irgendwo in ihm noch die glühende Kinderseele, die ihn für die ihn kontrastierende Heiterkeit anderer jedes Verständnis aufbringen lässt. Letztendlich sagen ihm all seine Erfahrungen auch jede Person mit einem hohen Maß an Respekt und Höflichkeit zu behandeln, wobei er wortgewandt, edel aber durch und durch bescheiden auftritt und was ihm meist den gleichen Respekt einbringt.
In allem, was er mit Überzeugung tun kann, ist er in solchem Maße emotional beteiligt, dass man es nur tiefgehende Hingabe, vielleicht eine Art von Fanatismus nennen könnte. Die Inspiration, die eine solch entschlossene Gewalt in den Leuten hinterlässt, kann man ebenfalls nur als tiefgehend bezeichnen.

Lebensziel: Sinnfindung. Das Lebensziel eines solchen Menschen klingt arrogant und weltfremd, jedoch erliegen aus seiner Sicht vielmehr die anderen der Weltfremdheit, wenn sie ihr Leben der von fremden toten Leuten ausgedachten Gesellschaftsordnung aufopfern und ihren Sinn nur darin sehen sich dieser Illusion einfügen zu müssen oder es darin zu hohen Rängen zu bringen. Er versteht bis heute nicht, warum die meisten es vorziehen, sich dem für ihn immer schon sichtbar gewesenen Schein hinzugeben, anstatt die ihm offensichtlich mit dem Verstand angeborene, 'wahre' Aufgabe zu erfüllen - dem Rätsel nach der eigenen Existenz auf die Spur zu kommen.
Auf gleichem Wege ist ihm zwar der Drang zu niederen Gelüsten und Velangungen nicht fremd - es beeinhaltet für ihn das Symbol vom Aufgeben des Strebens, das ihm auch schon mehrmals nahe gekommen war -, jedoch kann er diese Einstellung nicht gutheißen und hält sie für den Dämon den es immer wieder aufs neue zu bezwingen gilt und ebenso den einzigen Grund, warum sich nicht alles nur zum Höheren entwickeln kann.

Stärken: 'Stark' ist Melchior in jedem Fall auf den Gebieten der Philosophie und des Kunstkennens. Obwohl diese Gebiete sehr unpraktisch sind und für das Alltagsleben lange Zeit keinen Nutzen zu haben scheinen, mögen ihm doch die höchsten Mächte am Ende dieses Pfades aufwarten. Seine besondere Wahrnehmung der Dinge und manche seiner gewonnenen Fähigkeiten haben ihm allerdings auf eine Weise Einsicht in bestimmte Gebiete ermöglicht, wie sie kaum ein anderer nachahmen kann. So kommt es, dass er mit weit versprengtem Nischenwissen ausgestattet ist, dass allein schon wegen seiner Seltenheit unschätzbaren Wert besitzt.
+Evtl. noch mysteriösere Einsichten, die in einer magischen und von echten Göttern regierten Welt ebenso möglich sind und nachher von der Klasse abhängen.

[Zwischenanmerkung: Ich erbitte mir hier mal ein zusätzliches Talent 'Philosophie'. Ich weiß, am Anfang des Regelwerkes steht, dass das mit Wissenschaften in dieser Zeit irgendwie zusammenfällt und man durch eine Spezialisierung schon das meiste ausdrücken könnte. In diesem Fall finde Ich aber passt das nicht, weil irgendwie der ganze Charakter auf dieser Fähigkeit aufgebaut ist und nicht nur auf einem popeligen Subtalent. Ich würde Wissenschaft aber trotzdem noch nebenher nehmen, weil es einfach zum Ziel des Charakters gehört über so was auch Bescheid zu wissen.]

Schwächen: Die Schwächen von Melchior liegen in seiner recht instablien Natur, die sein riskantes Fragen mit sich bringt. Er ist kontinuirlich Schwankungen seines Motivationszustandes unterworfen, kann mal Leute mit einem unbezwingbaren lebensbejahenden Enthusiasmus begeistern und anderntags auf dieselben Personen nur zermürbenden Schwermut ausstrahlen. In Phasen tiefer Depressionen, die er selbst sehr schätz und als das "Salz in der Suppe" bezeichnet, zieht er sich meist in eine halbe Einsamkeit zurück und ist durch kaum ein gutgemeintes Wort aus seinem Trübsal zu entreißen. Wie durch einen geheimen Zauber jedoch, hat dieser Zustand nie Bestand und scheint sich nach einer gewissen Zeit immer selbst zu verdrängen, um dann einer neuen und ehrlichen Hochstimmung zu weichen.

Klassen

Klasse/Profession: Möglich wäre Krieger, Akrobatischer Krieger, Magier, Kampfmagier, Mentalist, Zauberer-Mentalist, Krieger-Mentalist und sogar Freelancer
Beruf: Melchior wäre nur ein Reisender ohne direkte Bezüge. Kann sich aber durch den echten Hintergrund noch ändern


Geschichte
---

Schreibprobe
Ich stelle mal ein Zitat rein, das Ich für passend halte:
"Ich würde dir nicht empfehlen meinem Beispiel zu folgen, nur weil du siehst was nachher aus mir geworden ist. Was du siehst mag dir heute wie Klugheit und befreiende Wahrheit, ja Macht vorkommen, so wie es mir einst erschienen ist." *Blickt mit leerem Blick zu Boden* "Tatsächlich hättest du aber einen Weg vor dir, der dir eher wie ein ungebremster Sturz vorkommen mag und über weite Strecken mit immer nur neuen Versprechungen lockt, die dann aber doch einer immer größer werdenderen Ratlosigkeit weichen."
Der kleine Junge, der Melchior angesprochen hat denkt kurz nach und erwiedert dann: "Aber warum tut ihr dann was ihr tut und warum seid ihr trotzdem so mächtig/stark/klug (je nach Klasse) geworden?"
Melchior lächelt und legt die Hand auf den Kopf des blonden Jungen: "..."


Technischer Datenbogen (nur für ein mögliches Später mit ein paar Remindern von mir für mich)

Attribute: Ihr habt 60 Punkte auf die Attribute zu verteilen.20 is das Maximum bei jedem Wert.Jeder Wert muss mindestens 3 haben!

Agilität:
Konstitution:
Wahrnehmung: 8+
Macht:
Intelligenz: 8+
Fingerfertigkeit:
Körperkraft: 5+
Willenskraft: 6+

Talente:

Athletisches: {Akrobatik, Athletik}

Kraft:

Beobachtung: Beachtung

Intellektuell: {Magiekunde, ?Okkultismus?}, Wissenschaft, ?Philosophie?

Sozial: ?Überzeugungskraft?, Stil

Täuschung:

Kreativ: Kunst(-kennen)

----------
Edit: Kleine Korrekturen, aber nichts lesenswertes.


Zuletzt von Rii Nagaja am Do 7 Jan 2010 - 6:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   So 3 Jan 2010 - 12:31

Typ 2: 'Der Zyniker' / Magister Soltan Zacharias
Diesen Charakter habe Ich mal mehr oder weniger spontan in eine von mir geleitete Shadowrun Runde eingebaut, wo er als NPC die Spieler ganz schön vorgeführt hat. Wie Käfer auf dem Rücken haben sich die Chraktere damals gegen den Zynismus von Zacharias abgestrampelt , es war einfach nur genial. Und weil es so denkwürdig war, hatte Ich mir in dem Moment nicht nur vorgenommen den NPC Zacharias wieder auftauchen zu lassen, sondern ihn auch mal irgendwo als Charakter zu spielen und ihm so ein echtes Profil zu verleihen.
Der Name Zacharias steht absolut fest (aber mit langem zweiten "a"). Den Namen fand Ich nämlich nicht nur immer schon genial, sondern musste mir dabei auch immer genau diese Person vorstellen, die Ich jetzt unten beschreiben werde.

Persönliche Daten

Name: Zacharias / Er lässt sich nur mit diesem Namen anreden
Vorname: Soltan / Wegen der klanglichen Ähnlichkeit zu einer bekannten Adelsposition, betont Zacharias seinen Vornamen gerne wie einen Titel wenn er gezwungen ist ihn zu nennen.

Geburtstag: 960
Alter: 30
Größe: 1,76
Gewicht: 69 Kilo

Augenfarbe: Bernstein, leicht vergrößerte Iris
Haarfarbe: Rot-Orange/ Feurig
Aussehen: Der Körperbau von Zacharias entspricht dem eines fitten Gelehrten, also einer eher schlanken Statur. Zacharias hält seine Haare sauber gekürzt, jedoch stehen sie ohne besondere Pflege immer ein bisschen nach oben ab. Zusätzlich zur markanten natürlichen Haarfärbung besitzt er sehr ausdrucksbetonende gleichfarbige buschige Augenbrauen, ebenso einen gepflegten Kinnbart und ein Paar recht ausgeprägter Wangenknochen. Zu gegebenem Anlass hat er es sich auch noch zur Gewohnheit gemacht, sich seinen ausladenden falschen Zwirbelbart über die Oberlippe zu kleben, was, wie er meint, der spitz zulaufenden Nase eine angemessene Betonung verleiht. Und als wäre das noch nicht genug, kommt er selten umhin nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein perlweißes Zirkusdirektor-Grinsen in sein Gesicht zu zaubern.

Besondere Merkmale: Sofern er sich nicht zusammenreißt und seinem Titel entsprechend gewählt aufzutreten (was er durchaus gut kann), ist dieser Mann ein einziges nicht zu verwechselndes besonderes Merkmal. Mann muss ihn nicht zwangsweise bemerken, doch wer ihn sucht, der findet ihn wie eine Leuchtboje aus der Menge hervorstechend.
Sollte das ein Problem sein, ist Zacharias glücklicher Weise auch gut im Weglaufen.

Kleidung: Zacharias verfügt über einige Typen von Gewändern. Sein Lieblingsgewand besteht aus Frack, Zylinder und Stock, das er einmal auf einem Antiquitätenmarkt aufgetrieben hat und in das er sich jedoch nur zu Empfängen oder Tanzabenden hineinwirft. Im Alltag bevorzug er eine dichtere rötliche Tracht, die trotzdem ähnlich einer leichten Pluderkleidung noch viel Luft für allerlei Bewegung lässt. Außergwöhnlich ist vielleicht noch die Angewohnheit meistens Stiefel mit metallbeschlagenen Absätzen zu tragen - er liebt es wenn sich sein Nahen mit weithin hörbarem Galoppieren ankündigt.

Herkunft und Familie Der Name Zacharias stammt aus einer betuchteren Händlersfamilie. Jedoch wurde er mit Eltern geschlagen, die ihn neben zwei anderen Kindern immer wie ein schwarzes Schaf (oder ein rotes) ansahen und ihn das auch spüren ließen. Im Gegenzug und aus Verbitterung setzte sich der Größere allerdings bald gegenüber seinen beiden Geschwistern durch und trieb sie dazu sehr unangenehme Dinge zu tun. Als das Elternpaar kurz vor einem schweren Unfall davon Wind bekam, hatten sie am Ende nicht mehr für den kleinen Soltan übrig, als ihn gerade noch für schlechten Umgang mit 'ihren Kindern' zu halten und schickten ihn auf ein Internat. Obwohl Zacharias seitdem ein gewaltiges Selbstvertrauen aufbaute (was mit der Entdeckung seines inneren Potentials zusammenhängen mag) und dem Internat auch viel zu verdanken hatte, macht er es sich bis heute zur Aufgabe als eine Art kleine Vergeltungsmaßnahme den Namen Zacharias zu karikaturisieren und lässt sich daobwegen nur noch beim Nachnamen nennen.
So vereint er in seinem Äußeren geblütiges Auftreten und Bildungswürde mit forscher Frechheit und schamloser Direktheit.

Verwandte: (keinerlei Kontakte mehr vorhanden)
Seberin Zacharias - Ein orientalischer Großhändler (71)
Zibille Zacharias - Seine abelsche Frau (59)
Kinkan III. Zacharias - Bruder und gewählter Erbe seines Vaters. Allerdings an den zu hohen Anforderungen desselben gescheitert und heute ein belesener Weltuntergangsprophet mit Reisepass. (28)
Melesma Valpo - Mit einem nördlichen Handelspartner verheiratete Schwester. Beherrscht die gleichen Kräfte wie Zacharias und wurde wissentlich von ihren Eltern als Manipulationsinstrument eingesetzt. Zu dumm das sie ehrlich ist. (27)

Geburtsort: Sicher Abel. Vielleicht sogar Erzengel - kommt auf den Rest an. Die Eltern sind jedoch gleich nach seiner Internierung wieder in ihre Residenz im Orient abgezogen.

Volksgruppe: Es wäre möglich einen dieser trollartigen Nephilim zu verkörpern. Falls es noch nicht direkt aufgefallen ist: Das Vorbild von Zacharias ist der Abriss von einem Satyr .

Besitz: Eine gut ausstaffierte Garderobe und ein sauberes geräumiges Zimmer in -was-weiß-Ich-für-einer höheren Bildungseinrichtung in Abel (da bin Ich noch nicht soweit und brauche Hilfe). Zudem besitzt er allerlei wertlosen Plunder, den er sich mit einiger Schmeichelei oder besiegender Redegewandtheit auf diversen Hoffesten zusammengeklaubt hat.. und worin er sich für einen heimlichen Meister hält. Dazu gehören z.B. mehrere Sortimente Handspiegel in allen Formen und Größen, Jonglierbälle mit denen er nicht umgehen kann, zwei drei Bratengabeln, Hüte von Damen und Herren .. aber mehr von Damen, mehrere Cremes und Parfüm, ein totgejagdes und dann ausgestopftes Hausschwein, ein Ring aus Blendgold, der sich leider bei Wasserkontakt wohlig duftend auflösen würde, Gewürzdosen, von denen er es nicht wagt sie zu öffnen, ein bunter Papieregenschirm, ein Sack Trockendatteln, den falschen Bart nicht zu vergessen und und und.
Zacharias klaubt diese Dinge zusammen wie Trophäen, versteckt sie wunderlicher Weise aber immer so gut in seinen Räumlichkeiten, dass es bei ihm doch immer ordentlich ausschaut.

Persönlichkeit

Wesen: Zacharias ist was er ist. Direkt, oft Frech bis Dreist und mit dem zweifelhaften Talent gesegnet die Schwächen in der Haltung des Gegenübers pfeilschnell ausfindig zu machen und ebenso heftig zu treffen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, verschreckt seine Gesprächspartner mit seiner Art aber auch selten, da sein intellektueller Hintergrund und die intuitive Fähigkeit das Ego anderer direkt herauszufordern, diese meist bei der Stange hält.
Flachsig hat er für jede Situation immer den passendsten Zynismus parat. Auf seine merkwürdige Art und Weise scheint Zacharias jeder Situation mit einem genügendem Vokabular an Spottversen überlegen zu sein und kaum einem wird es gelingen dieses Verhältnis ins Gegenteil zu verkehren, schafft er es doch selbst aus einer Niederlage mit sarkastischer Anerkennung einen scheinbaren Gewinn zu machen.
Als unangezweifelter Exzentriker, der er ist, steckt tief in ihm vergraben aber auch ein etwas sinnierenderer Pol, der gewissen Lebenslagen doch einen gefassten Ernst beimisst -..in denen selbst ein Zacharias stumm werden muss. Obwohl er die Existenz dieser Seite, die seine eigentlich Art evtl. schwer fragwürdig machen würde, niemals zugeben könnte, mag es einigen -denen er vertraut- für kurze Augenblicke gelingen mit diesem anderen Zacharias in Kontakt zu kommen und ihm so gegen seine Überzeugung ein großes Geschenk zu machen.


Interessen: Zacharias ist von Natur aus von Gewinnbestrebungen überzeugt. Er arbeitet für seinen Vorteil und hat auf seine überlegen arrogante Art und Weise für Andersdenkende kaum Platz, als sie wie geohnt auszuspotten. Obwohl "Gewinnstreben" für ihn durchaus mit Immateriellem Gewinn verbunden sein kann, ist er auch zu freizügigen Taten fähig, sofern diese seiner inneren Überzeugung über die Dinge entgegenkommen. Seine Meinungen bildet er sich dabei immer unberaten im Stillen und hält dann meist unzerrüttbar daran fest.. schließlich ist er fast unfehlbar. Trotzdem ist er weise genug sich über Dinge, über die man sich im allgemeinen keine Meinung erlauben kann oder sollte, auch selbst Schweigen zu bewahren.

Desinteressen: Sobald die Dinge undramatisch werden oder jemand seiner Art voll und ganz unterliegt, zieht Zacharias sich zurück und wendet sich neuen Abenteuern zu. Er kann nur solche Leute dauerhaft akzeptieren in denen er einen anhaltend starken Kampfeswillen entdeckt, denn nur die Reibung ist seine Sphäre.
Protzer weißt er ohne Pardon mittels seiner überrennenden Art schnell auf den Weg zur Besserung .. oder zum kleinen Zwergkaninchen.

Charisma: Was die Leute bei einem ersten Kontakt mit Zacharias empfinden, verrät ihnen meist in der ersten Sekunde schon, wie es die nächsten Minuten weitergehen wird. Trifft man ihn in festlichem Umfeld oder einer Bildungseinrichtung an, so bemerkt man einen wohlgepflegten mittelalten Gelehrten mit geschliffene Auftretensweise und einem unbezwingbaren Ego. Der funkelnde Blick, den er zwischen seinem häufigen überlegen breitem Lächeln immer wieder aufblitzen lässt, kann einem im Verlauf eines Gespräch nervös und fast paranoid machen, weiß man doch nie was sich hinter der gehässigen Auftretensweise dieses Herrn schon wieder für Gedanken zusammenbrauen und was er nicht schon wieder an der eigenen Art an wunden Stellen entdeckt hat. Den Anweisungen eines alten Buches über die Redekunst folgend, ist es eines von Zacharias' Erfolgsrezepten dem Gegenüber niemals die Zeit zum Denken zu lassen, bis dieser nach einer Flut von Sticheleien je nach Art nur noch still beleidigt abziehen oder wie ein Kind trotzen kann.
Da Zacharias längst nicht mit jedem bis zur totalen Vernichtung disputiert, sondern häufig genug nur die Schlagfertigkeit seines 'Kontrahenten' auslotet, endet aber nicht gleich jedes Gespräch in einem aufsehen erregenden Fiasko.


Verhalten: --Steht auch unter Charisma würd Ich sagen--



Lebensziel: Zacharias sieht sein einfaches Ziel darin zu Macht zu gelangen und seine inneren Kräfte {was auch immer das jetzt ist} solange zu vervollkommnen, bis er sie eines Tages offen zur Schau stellen und dem Rest der Welt trotzen kann. Bis dahin schlägt er jeden Weg ein, der ihm eine Zeit lang Vergnügen zu bringen scheint.
Er zögert zudem auch nicht seine bereits gewonnene Macht dafür einzusetzen seine Überzeugungen zu vertreten. Sofern er nicht höhere Komplikationen fürchten, muss kann seine Vorgehensweise dabei von chaotisch draufgängerisch bis anarchisch planend reichen.


Stärken und Schwächen

Stärken: Von seinem bereits beschriebenen tiefenpsychologischem Radar mal abgesehen, ist Zacharias zumindest ein profunder Kenner akademischen Wissens - hauptsächlich in den Bereichen der Geschichts- und Sprachenkunde. Seine angeborene Fähigkeit wie der Blitz zu laufen, hat wahrscheinlich auch ihren Gutteil an der Entwicklung seiner Auftretensweise getan. [womit Ich jetzt nicht sagen will das er ständig wegrennt . Einen sachten Stolz hat er dann doch.]

Schwächen: Geistig kann man Zacharias kaum beikommen, denn er ist eine Festung von Persönlichkeit, die alle Abgründe der Seele zu kennen scheint und deswegen kaum Raum zu Angriffen lässt. Trotz seines Standes ist er sich nicht zu schade auch im tiefsten Dreck zu wühlen oder mit einfachsten Gesellen zu verkehren. 'Schwach' im Sinne von angreifbar, ist er eigentlich nur dann, wenn man ihn auf eine Art erniedrigt, vor der ihn seine schnellen Beine nicht mehr retten konnten. Sein Stolz ist jedoch zu schneller Regeneration durch Selbstkritik fähig.


Klassen

Klasse/Profession: Möglich sind Magier, Magier-Mentalist, Mentalist, evtl. Kampfmagier (minimale Bewaffnung) und irgendwie drängt sich sehr der Illusionist auf. Da das im Regelwerk aber nur die Magier-Dieb Kombo ist, wäre Magier(-Krieger) mit Illusionspfad eher passender.

Beruf: Gelehrter an -was-weiß-Ich-für-einer Bildungseinrichtung in Erzengel.
Wichtig ist mir auf jeden Fall noch die Sache mit dem Titel geklärt zu wissen. Im Shadowrun-Original war der Satyr Zacharias Professor an der Universität in Seattle. Das wäre natürlich zu hoch gegriffen für den Anfang, weswegen Ich ihn erstmal zum Magister umbenannt habe. Ob das möglich ist, weiß Ich allerdings auch nicht.

Geschichte

Vielleicht später, wenn alle Feinheiten klar sind.


Charakterbild
Das Bild ist vorläufig. Ich habe da noch ein viel besseres parat, dass mich auch auf die Idee zu dem Charakter gebracht hat. (Die Hörner müssen natürlich auch weg... und Hufe wird er auch nicht mehr haben.. nur die Stiefel )



Schreibprobe
Wieder Zitate. Er hat übrigens bisweilen die Angewohnheit Sätze langsam zu beginnen, zu stocken und dann in einem turbulenten Redeschwall schnell zuende zu bringen.
"Naa? Hab Ich etwas Licht.. *schnell* in das tiefe Dunkel ihres Unwissens gebracht, jaah?"

"Ich habe zwar damals an der Akademie nicht Magna cum Laude abgeschlossen, ..aber mein untrüglicher Sinn fürs absolut Richtige sagt mir, dass das da eine Gefahr darstellt."


Technischer Datenbogen

Attribute: Ihr habt 60 Punkte auf die Attribute zu verteilen.20 is das Maximum bei jedem Wert.Jeder Wert muss mindestens 3 haben!

Agilität: 8+ ?12?14?
Konstitution: 6+
Wahrnehmung:
Macht: 6+
Intelligenz: 8+
Fingerfertigkeit: 6++
Körperkraft: 4
Willenskraft: 6+

Talente: Hier würde Ich gerne noch erfahren ob 'Stil' unbedingt wichtig für das Auftreten ist. Im Originalregelwerk ist das zwar eine ziemlich lustige und rollenspielerische, aber im Prinzip nutzlose Fertigkeit ..soviel Ich bisher weiß.


Athletisches: ?Akrobatik?, Athletik

Kraft:

Beobachtung:

Intellektuell: Geschichte, ?Erinnerung? {, Okkultismus, Magiekunde}

Sozial: Einschüchtern, ?Stil?

Täuschung:

Kreativ: Tanzen {Taschenspielerei}


----------
Edit: Kleine Reschtschreibkorrekturen.


Zuletzt von Rii Nagaja am Do 7 Jan 2010 - 6:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Himiko

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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   So 3 Jan 2010 - 14:26

Mein Gebrabbel bezieht sich erstmal auf den zweiten Charakter, da du da ja die meisten Fragen zu hattest.

Stil/ Style: Ich liebe diese Fertigkeit! Wann immer es zu einem meiner Charaktere passt, wird diese Fertigkeit gesteigert. Es ist so unglaublich...stylisch. Und ich kann mir diese Fertigkeit auch gut bei Zacharias vorstellen. Wenn er z.B. grinst und dann dieses typische "Colgate- Funkeln" auftritt und ihn noch charmanter wirken lässt oder wenn er jemandem droht und vielleicht leises Donnergrollen zu hören ist. Ich mag diese "Gimmicks" und in gewisser Weise sorgen sie dafür, dass die Leute auf die ein oder andere Weise beeindruckt werden. Bei Pen&Paper hat es immer gut funktioniert, wie das jetzt bei einem Forenspiel abläuft, weiß ich auch nicht. Vielleicht den Effekt einfach beschreiben und in Klammern ein "Stlye" setzen, damit man entsprechend reagieren kann?

Jayan- Nephilim: Schwierig würde ich sagen. Die sind riesig und haben Hörner. Und wenn du dich nicht gerade als Panoptikum eines umherziehenden Jahrmarktes ausgeben kannst/willst, dann dürfte man da schnell anecken. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass so jemand eine hohe Anstellung an einem Institut bekommt. Möglich wäre vielleicht ein Sylvain- Nephilim (dann hättest du zumindest leichte Satyr- Ohren), ich glaube in Erzengel gibt es sogar ein eigenes Viertel, in dem die leben (bin mir aber nicht ganz sicher).

Soziales: Willst du wirklich auf Einschüchtern gehen? Bisher erschien mir der Charakter eher als jemand, der die Leute gut bequatschen kann.

Illusion: Finde ich sehr passend für Zacharias, würde meiner Meinung nach gut passen. Ich weiß nicht, ob man eine Lizenz fürs Zaubern bekommen kann, aber wenn nicht, könnte man seine Kräfte als Jahrmarktszauberer ausgeben. Wobei ich nicht weiß, ob das nicht vielleicht unter Zacharias' Würde ist. Aber ich kenne mich mit dem alten Reich und seinen möglichen Akademien und Institutionen nicht aus. Ich bin in Shivat und Lannet zu Hause, da ist das alles einfacher Wink

Wie dem auch sei, ich bin auf den letzten Charakter gespannt...
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Rii Nagaja

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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Mo 4 Jan 2010 - 12:14

Ganz kurz: Danke erst mal für die Antwort Himiko, aber Ich muss mich später nochmal zurückmelden weil der einzige freie PC im Computercluster leider dauernd abstürzt. Ich poste dann morgen den letzten Charakter.. oder vielleicht noch am Abend wenn es leerer sein sollte.
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Rii Nagaja

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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Do 7 Jan 2010 - 5:22

Na schön. Das regelmäßige Abstürzen der PC's war wohl nur die Vorwehe zu einem totalen Blackout. Das Problem gab es schonmal, nur dass es damals mehrere Tage bis zur Reparatur gedauert hatte.
Aber jetzt.

Typ 3: 'Der Altruist' / Earin Sonnfalk
Der Name ist nicht fest, wobei Ich das 'Falk' schon gerne erwähnen würde.
Persönliche Daten

Name: Sonnfalk / Falk klingt leicht hart, muss aber sein, weil eine Person namens Falk mir zu Teilen als Inspirationsvorlage gedient hat.
Vorname: Earin / Sehr theoretisch: Der Name braucht auf jeden Fall helle Vokale wie e und a. I und u gehen gerade noch, wohingegen das o irgendwie zu herrschaftlich ist. Auf Seiten der Konsonanten müsste Ich ohne m und ohne schärfere Lautbildung auskommen (kein P oder K zum Beispiel). Etwas mit c am Anfang wäre sicher gut...
Ich habe sogar schon gegoogelt, aber ein richtig guter Name kam dabei noch nicht raus. Wenn euch nach dem objektiven Erstkontakt beim Lesen spontan ein Name zufliegen sollte... immer her damit. Smile

Geburtstag: 970
Alter: 20
Größe: 1,79 m
Gewicht: 71 Kilo

Augenfarbe: Türkisgrün
Haarfarbe: Sonnenblond bis Weißblond

Aussehen: Earin ist ein recht sportlicher und wendiger Typ, was man aber eher seinem Auftreten als seiner Statur anmerkt. Obwohl er es mit dem Training eigentlich nicht soo genau nimmt, ist er ständig in derart rastlos quirliger Bewegung, dass ihm schon der Alltag das Gross der Übungsroutine erspart. Passend zu seiner offenen Art besitzt er ein hübsches fast makelloses Gesicht in dem sich bis heute noch kein Bart gezeigt hat und das von seinem hellen Schopf krönend ergänzt wird.

Besondere Merkmale: Kein sichtbares, aber einiges an seiner Art, an das man sich nach kurzem Kennenlernen schnell erinnert und dass sich auch einfach beschreiben ließe.

Kleidung: Earin kleidet sich vornehmlich in helle und heitere Gewänder. Da er immer mal für einen Sprung, ein Rad oder eine beliebige instabile Verrenkung bereit sein muss, hat er natürlicher Weise nur lockere oder kurze Kleidung im Sortiment. Sei er freisinnig wie er ist, spätestens am Ende des Tages entfernt er eifrig jeden Schmutz und Staub aus seinen Kleidern und bietet so auch langfristig einen leuchtenden Eindruck.


Herkunft und Familie /und Geschichte
Wie viele außergewöhnliche und interessante Persönlichkeiten, stammt auch Earin aus schwierigen Verhältnissen ab, die es ihm auf gewisse Art und Weise ermöglicht haben einzigartig zu werden. In seinem Fall fehlte es ihm in seiner Jugend im Grunde zwar an nichts, jedoch ersetzte den Platz der Eltern ihm eine reisende Theatergemeinde, die sich schon im erinnerungslosen Kleindkindalter dem Weisenjungen annahmen. Dabei geriet er in eine ganze Gruppe von etwa gleichaltrigen Nachwüchslern, die damals von fast allen Mitgliedern der Gemeinschaft rührend sorgsam betreut wurde.
Hier lernte er was immer er fragen konnte, bekam reichlich zu Essen und Liebe geschenkt, wurde ohne Prügel und Tadel in Geborgenheit großgezogen. Obwohl er durchaus auch Kontakte mit der Außenwelt hatte -meist als er sich während der Aufführungen unters Volk mischte- und dabei auch manche Unart an den Leuten beobachtete, kehrte er doch immer in die harmonische und fraglos gebende Atmosphäre seiner großen 'Familie' zurück.
Sehr bald kannte er nur noch Nettheit und Selbstlosigkeit, konnte nur noch Zuneigung und ehrliches Interesse für andere empfinden. Die Welt schien ihm eine bunte und gleichmäßige Ebene zu sein, voller Vielfalt und chaotisch zwar, aber alles doch irgendwie nur in seiner Art Ausdruck des fantastischen lebendigen Geistes, der ihm alles mit Güte zu durchdringen schien. Alle Probleme, auch selbst verursachte, schienen uneingeschränkt lösbar, wenn man sich nur anhaltend bemühte gütig und lustig mit den Leuten zu sein. Doch das alles währte nur, bis ihn im Alter von zehn Jahren zum ersten mal der wahre Wahnsinn des Lebens berührte.
Es waren Kriegszeiten. Man hatte ihn schon davon unterichtet was Krieg ist und was man dann tut und Earin war auch damals schon nicht so naiv sich das nicht vorstellen zu können. Er konnte dafür natürlich kein Verständnis aufbringen, aber leugnen wollte er diese eingeborene Unart an den Leuten auch nicht. ..Schließlich kannte er Raufbolde und Trunkene zur Genüge.
Als die Theatertruppe zu dieser Zeit durchs Kriegsland zog, musste Earin zusehen wie rüde Soldaten einfache Leute herumschubsten, wie Verwundete um ihre gefallenen Freunde weinten und sogar einmal wie sich zwei Gruppen Bewaffneter gegenseitig die Bäuche aufschnitten. Schnell musste Earin einsehen, dass von etwas zu Hören, es sogar ungeschmückt in allen denkbaren Facetten der Farbgebung beschrieben zu bekommen, sich mit dem Gefühl der lebensnahen Erfahrung nicht messen kann. Manches mal saß er mit Gleichaltrigen auf Heuballen herum und starrte nur wortlos vor sich hin, während hinter dem nächsten Vorhang an Verletzten und Schreienden kümmerlicher Notdienst geleistet wurde.
Obwohl ihn diese Erfahrungen mit Sicherheit verändert hatten und ihm bereits Zweifel an den Selbstheilungskräften der Dinge kamen, war der in ihm jung angepflegte Glaube stark. Das meiste Geschehene war ihm tapfer zu verkraften, indem er immer wieder in die Zelte seiner Familie einkehren konnte, um dort die eherne milde Ruhe zu atmen. Wie eine Insel in kochenden Gewässern schien das bunte Volk den Gewalttätigkeiten zu trotzen. Nur an einem schicksalhaften Tag wollte das nicht ganz klappen.
Die Theatergruppe hatte damals -wie häufiger schon während dieser Zeiten- Verwundete beider Seiten in ihren Zelten untergebracht und gab sich alle Mühe diese angemessen zu versorgen. Jedoch bekam einer der Befehlshaber beider Seiten davon Wind und ließ das Lager durchsuchen. Als man ihm berichtete wie zweigleisig sich dieses Zigeunerpack auf seinem Boden benahm, schäumte in ihm die pure Mordlust hoch, die er in einem perfiden Plan umsetzte. Um möglichst alle aus der Gemeinschaft zu erwischen, zog er sich nunächst unter rüden Worten zurück, nur um dann Nachts überraschend einzufallen. Zwar hatte der Befehlshaber die Schauspieltruppe unterschätzt -sie blieben unauffindbar-, doch setzte das Ereignis Earin einem blanken Wahnsinn aus, der ihn im tiefsten seiner Selbst entzweiriß.
Als der Befehlshaber merkte, dass seine Strategie fehlgeschlagen war, verließ ihn jede Form der Selbstbeherrschung. Ungezügelt stürmte er durch das Zeltlager und versenkte sein überdimensioniertes Schwert in allem das längsseits seines Weges aufkreuzte, ob Stoff, Balken oder Maultier. Nachdem er das Lager fast im Alleingang verwüstet und sogar Feuer gelegt hatte, war der Kommandant anscheinend immer noch nicht gesättigt und begann nun sich an den Verletzten zu vergreifen. Voller kaltem Graus musste Earin erleben, wie der tobende Irre unter kreischendem Gelächter ungeachtet ihrer Zugehörigkeit auf die wehrlosen Verwundeten einhieb. Wie er trotz seiner Irrheit doch noch den Verstand besaß zu sprechen, zu lästern und sich eine grausam kreative Hinrichtungsmethode nach der anderen auszudenken. In diesem Moment lösten die Illusionisten der Truppe den Zauber - Die ganze Gemeinschaft hatte sich hinter der Manege versammelt gehabt und dem Treiben unberührbar beigewohnt. Das Überraschungsmoment auf ihrer Seite, schafften es die Säbelkünstler den zügellosen Schlächter unter Verlusten schnell zu überwältigen. Mit hyänenartigem Gelächter trennte er sich im Sterben noch den eigenen Kopf ab. Da die Anzahl der verbleibenden Soldaten es jedoch mühelos mit den paar Kämpfern der Gemeinschaft aufnehmen konnte, musste auch die darauf folgende Flucht mit einer Vielzahl unsinniger Opfer bezahlt werden.
Die Truppe verließ darauf das Kriegsgebiet und sammelte neue Kräfte um die entstandenen Schäden irgends zu ersetzen. Auch versuchte man mit den Jüngsten ins Gespräch zu kommen und ihnen die Lage in ihrer Art begreiflich zu machen. Doch das Reden von der inneren Harmonie der Dinge und dem natürlichen Drang zur Selbstordnung, hörte sich in den Ohren der Jünglinge nur noch unwirklich an. Jeden Versuch Earin wieder zu dem aufgedrehten und fröhlichen Jungen zu machen, der er gewesen war, wurde von diesem -einem unbezwingbaren Argument gleich- einzig und allein mit der Immitation des gleichen wahnsinnigen Lachens erwiedert, dass auch der Kommandant bei seiner Schandtat durch das Lager schallen ließ.
Alles in Scherben und im Vertrauen zu allen die er kannte zerbrochen, verließ Earin mit ein paar Gleichaltrigen die Truppe. Sie hatten am Ende den Beschluss gefasst die Welt so kennen zu lernen, wie sie wirklich war. Schon in der Realität der nächsten Stadt schien ihnen das Wandertheater kaum mehr als ein unwirklicher Traum gewesen zu sein. Bitter lachten sie über die einfältigen Narren, die sich freiwillig dieser Unwahrheit hingaben, obwohl sie es doch immer besser gewusst hatten. Da Kinderbanden vielerorts nicht gerne gesehen wurden, löste sich kurz darauf auch diese kleine Gruppe auf und überließ jeden seinem persönlichen Schicksal.

Earin nutzte seine neugewonnene Freiheit um sich andernorts im Kampftraining unterweisen zu lassen. Er hatte sich fest vorgenommen jedem bösartigen Wesen, wie diesem Kommandanten damals, den Garaus auszumachen wenn er auch nur davon hören sollte. Als er sich nach einigen weiteren Wendungen seines Lebens dann erstmals in der Lage befand andere als Schwächer bezeichnen zu können und sich ein paarmal nach Laune unrechtmäßig durchsetzte, begriff er schließlich aus welcher Quelle die korrosiven Kräfte stammten, die sich in aller Welt immer wieder zu neuem Chaos auftürmten und allerlei Leid, wie er es selbst genug erlebt hatte, verursachten. Er sah ein, dass die wahre Stärke zunächst im Geiste begann und dass alle Kraft doch nichts nützte, wenn eine mangelnde moralische Komponente am Ende diese Macht missbrauchte und nur zu einer neuen Wiederholung des Kreislaufes führte. Earin lernte, dass er seinen Fähigkeiten erst zu wachsen erlauben durfte, wenn er persönlich auch bereit war mit den größeren Kräften umgehen zu können. Und obwohl ihn diese Erkenntnis nicht plötzlich traf, begriff er doch langsam und über die Jahre hinweg wie klug sich die Theatertruppe damals schon verhalten und was er an ihr gehabt hatte.
Mit der Summe weiterer Erfahrungen und durch einige glücklichere Einflüsse, schaffte er es so mit der Zeit wieder mit seinen Wurzeln ins Reine zu kommen und sie sogar als den Teil zu verehren, der am meisten an ihm ausmachte.

[Der letzte Teil lässt sich irgendwann bestimmt nochmal besser ausmalen. Aber höchstens durch Erzählungen Inplay.]

Verwandte: Keine bekannten leiblichen. Dafür aber einen ganzen Festzug an familiären Bekannten. Alle noch lebendig und irgendwo unterwegs.
Unter den nestflüchtigen Gleichaltrigen von damals gab es ein paar mit denen Earin wieder regelmäßigen Kontakt pflegt, da sie auf irgendeine Weise sehr ehrlich sind:
Athon Bargreder: Früher immer ein freiwilliger Stallarbeiter.. und heute auch noch. Allerdings ist er heute nur noch zu Tieren nett, deren grundlose Abschlachtung er persönlich damals nicht überwunden hat.
Chanil Menexides: Ein hübsches und freches Mädchen, dass früher alles über das Jonglieren lernen wollte, heute aber nur noch mit Beutelschneiden beschäftigt ist. Doch sie mag ihr Umfeld und eigentlich auch die meisten Leute, selbst wenn sie sie bestiehlt.
Reuben Trifurax: Ein enger Freund von Earin. Die beiden treiben viel Unsinn zusammen, obwohl nur Reuben die Tendenz hat es zu übertreiben. Auch Reuben ist als Dieb tätig, verbringt seine Zeit aber auch mal damit durch 'ehrliche Gaukeleien' Geld zu verdienen.
"Mirena De Milanese": Unter falschem Adelsnamen reißt die gewiefte "Contessa" -die sich getreu ihrer Theaterrolle schon früher immer so nannte- durch die Gegend und hat mit der Zeit eine viel effektivere Methode gefunden den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Durch Trickbetrug. Sie ist intelligent und durch und durch lustig.
Unjen Senzenin: Unjen wohnt ziemlich abseits und wird deswegen etwas seltener besucht. Er gibt sich ganz der Kunst hin, was vor allem Malerei bedeutet, mit der er auch seinen Unterhalt verdient. Er ist etwas stiller, wird wegen seiner gedankenvollen Art aber von allen gemocht und andersrum.


Geburtsort: unbekannt / Wohnort jetzt aber in Abel (evtl. Erzengel, wenn es da noch möglich sein sollte freie Diebe, die mit der Zeit erst herangewachsen sind, unterzubringen)
Volksgruppe: Sylvain-Nephilim - Aber ohne die Ohren
Besitz: Earin macht sich aus Geld überhaupt nichts und hat außer seinem Zimmer und drei Sätzen Kleidung auch kaum etwas vorzuweisen. Nicht einmal eine seiner Profession entsprechende Waffe kann er sein Eigen nennen, denn im Training genügen ja die Leihwaffen.
Um nicht zu verhungern unternimmt Earin gerne kleine Rollen bei vorbeiziehenden Schauspiel- oder Gauklertruppen. Obwohl nicht jeder jederzeit erwünscht ist, kommt er mit seiner sonnigen Art üblicher Weise durch. Sollte es aber doch mal knapp werden, hat er genug Freunde in der Gegend, die ihm jederzeit gerne aushelfen.


Persönlichkeit

Wesen und Charisma: Earin wirkt nach außen hin zunächst wie eine offene und frohmütige Kindnatur, die unbefangen auf andere zugeht und immer nur das Beste in den Leuten anspricht. Wer nicht nur auf die ehrliche Gutmütigkeit hören will und anfängt sich über sein Gegenüber Gedanken zu machen, mag vielleicht schnell zu dem Schluss kommen hier einen Naivling vor sich zu haben, der den wahren Ernst des Lebens noch vor sich zu liegen hat. Ähnlich wie ein gut behütetes kleines Mauerblümchen, dass irgendwann dann doch zum ersten mal mit den Versuchungen der Welt in Kontakt kommt und ihnen im Überschwang verfällt, könnte auch dieser ungetrübte Junge bald zum anderen Extrem ausschlagen. Doch Earins Natur ist komplexer. Er hat die andere Seite geprüft und schmecken müssen, traff für sich aber schließlich den seltenen Entschluss zurückzukehren. Beinahe immun geworden gegen die vielfältigen Einflüsse, hat sich Earin bereits vor Jahren dazu entschlossen seine frühere unbeschwerte Art in sich wieder zu fördern und zu neuer Blüte zu treiben.
So ist er heute wieder die unzähmbare und doch anständige Frohnatur, die jedem bereitwillig helfen würde und durch kaum einen Misston zu trüben ist. Trotz seiner hohen Überzeugung lehnt er zuviel Denken aber im Grunde ab. Er "meint"(ohne es so konkret wie hier überall auszudenken), dass alles was sich nicht intuitiv erschließt am Ende keine entgültige Wahrheit enthält.


Interessen: Earin hat sich letztendlich ganz der Hilfe an anderen verschrieben. Abseits von dieser Priorität, die durchaus auch ihm viel mitgibt, unternimmt er auch viel zu seinem eigenen Vergnügen. Meist Unsinn mit Freunden.

Desinteressen: Charakterlich existiert kaum jemand, der Earin nicht zumindest interessieren könnte. Er wird auch kaum jemals wirklich ungehalten reagieren, auch wenn er sich nicht scheut seine Meinung auch mal schnippisch zum Ausdruck zu bringen, solange sich er halbwegs sicher ist damit nicht mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Doch liegt in ihm noch immer die Angst vor dem absolut Kranken, dem auslasslos eingeschlossenen Wahnsinn begraben, den er durch keine Güte dieser Welt behandelbar hält.

Verhalten: Earin ist ein Altruist, ein reiner Menschenfreund. Obwohl er sich der Art, mit der er auf andere Menschen wirkt vollauf bewusst ist und weiß wie inspirierend das manchmal wirken kann, schafft er es irgendwie auf dem Boden zu bleiben und nicht den kleinsten Zug von Arroganz zu entwickeln.
Sein Benehmen kann je nach Lage von einer ruhigen Freundlichkeit bis zu kesser Aufgedrehtheit reichen.

Lebensziel: Was Earin wirklich erreichen will, ist ein Standbild seiner Überzeugungen irgendwie und durch irgendetwas zu verewigen und somit jedem einsehbar zugänglich zu machen. Es ist seine Idee dass, wenn man anderen doch begrifflich machen könnte wieviel glücklicher man durch das selbstlose Geben lebt, während alles andere nie zu dauerhaften -nur vergänglichen Glückszuständen führt, dass dann vielleicht eines späten Tages ein entgültiger Sieg über das Chaotische errungen werden kann. Bisher hat er aber keinerlei Ahnung wie das zu bewerkstelligen wäre und sucht daher zunächst mehr von seinesgleichen.

Stärken: Die Stärke von Earin liegt in dem Geheimnis, mit dem er seine kindliche Natur zurückgewonnen hat. Dadurch versteht er es schnell Menschen für sich zu gewinnen und uneigennütziges Vertrauen zu produzieren. Auch schafft er es durch diese Art immer wieder Bekannten ein Lächeln abzuringen oder mit unterhaltsamen Unternehmungen aufzuwarten (die aber nicht jedem gefallen müssen).

Schwächen: Earin geht so in seiner eigenen Art auf, dass er manchmal vergisst dass es auch anders geht. Obwohl er natürlich nicht grundlegend naiv ist, neigt er dazu in die Gebärden anderer mehr guten Willen hineinzuinterpretieren als meistens vorhanden ist. Sollte der Gesprächspartner ohnehin nichts Bedenkliches im Schilde führen, sorgt das meist nur für eine offenere Umgehensweise auf der anderen Seite. Andererseits kann jemand von berechnenderer Natur leicht versucht sein diesen Gutglauben auszunutzen.
Häufig hilft Earin auch ohne gefragt worden zu sein, was auch schnell zu einer Problemquelle werden kann.


Klassen

Klasse/Profession: Es ginge: Krieger, akrobatischer Krieger, (irgendwie vlt.) Tao, Technican und Schatten - Nichts Übernatürliches (von KI mal abgesehen)
Alle diese 'Krieger' kämpfen aber im Fall von Earin nur mit stumpfer Bewaffnung bis sogar waffenlos (aber zum Tao passt der Charakter eigentlich nicht). Earlin wird niemanden von eigener Hand töten oder seinen Tod irgendwie in die Wege leiten, es sei denn es handelt sich um ein absolut bösartiges Wesen. Trotzdem liegt es aber auch nicht in seiner Art seine Meinung über die anderer zu stellen und lässt daher jeden seinen Weg gehen und seine Wahl treffen.

Beruf: Mal dies und mal, aber meistens schlägt er Kapriolen für den Beifall der Leute. Seine Kampffähigkeiten sind zwar schon etwas entwickelt, würden aber nur für eine söldnerähnliche Einstellung reichen, was gegen seine Überzeugung ginge.




Charakterbild

Kommt noch. Ich habe aber schonmal ein "Portrait" im weitesten Sinne als passenden Themesong: http://www.youtube.com/watch?v=mFiOGdO7tJE


Schreibprobe (Diesmal eine Situation)
Reuben klopft schon an der Tür, doch wie üblich ist Earin gerade erst aufgestanden. Reuben lauscht an der Tür und hört von Innen leises Gepolter kommen. Da ihm das nicht schnell genug geht, trommelt er mit seinen Fäusten nochmals gegen die Tür und ruft Earins Namen in den verschiedensten Tonhöhen aus. Als er mit dem Ergebnis noch immer nicht zufrieden ist, beginnt er vor der kleinen Kaschemme ein Liedchen anzustimmen.
Reuben: *singend/in theatralischer Pose* "Komm zu mi-hir, oh Vo-hogel frühster Stu-hu.." Earin reißt schnell die Tür auf. Breitbeinig und mit noch breiterem Grinsen steht er in der Öffnung, ..wie gewöhnlich mit morgendlich zerzausten Haaren, aber energiegeladen wie nach einem Volkslauf.
Earin: "Wer dich zum Freund hat, kann sich seinen Hahn grillen. ..Was sieht dein Plan vor?"
Reuben schwenkt ruckartig den Kopf nach rechts, kneift die Augen zusammen und deutet mit dem ausgestreckten Arm in die gleiche Richtung. "Heute wohnen wir einer der vielumjubelten Aufführungen der Pudels bei. *Er nickt zu sich selbst* Nicht ohne sie nachher um Arbeit zu bitten, versteht sich." Er wirft sich herum und zeigt plötzlich in die entgegengesetzte Richtung. "Dann erscheinen wir wie jeden Tag rein zufällig zum Schlussgong vor den Toren der Mädchenschule St.Beatus. *etwas leiser* Zweifellos wird das wieder in einem Fluchtmanöver über die Mauerkronen enden." Langsam dreht er sich auf der Stelle, ohne indess den Arm herunter zu nehmen, bis er schließlich auf Earin zeigt und ihm in die Augen sieht. "DANACH.. wirst du dich einer Abfolge schrecklich langweiliger Tätigkeiten widmen, während Ich mir hinter der nächsten Ecke wie gewöhnlich ins Fäustchen lache."
Earin erhebt Einspruch. "Eeh, Ich muss doch fit bleiben."
Unbeeindruckt fährt Reuben fort, den Arm noch immer angklagend erhoben: "Und was uns dann am Abend beim Bäckermeister Bullerjahn erwartet, brauche Ich dir ja nicht zu sagen."
"Ich hatte Hunger!"
"Der Kunde auch."
"Ohne uns bekommt kein Kunde was."
"Das sieht der Meister aber anders."
Earin wirft sich schnell sein Gewand über und spricht noch während er sich durch den Stoff wühlt und in ein paar Schuhe schlüpft: "Und was ist mit Tina?
"Wer bitte?"
"Na Tina." Earin ist fertig und zieht schon die Tür hinter sich zu. Reuben zieht noch immer die Augenbrauen hoch. "T-i-n-a. ..Sie hat dich angesprochen. Ich dachte sie wollte auch mit zu den Pudels kommen."
Reuben klatscht sich an die Stirn. Dann dreht er eine Pirouette und zeigt in gleicher Manier wie eben mit ausgestrecktem Arm in die Luft. *Im Ansagerton* "Und wie üblich.. habe Ich auch wieder etwas vergessen!"
Earin rollt mit den Augen. *Nachäffend* "Und wie üblich.. müssen wir uns wieder beeilen."
"Gell?" Beide grinsen. *Zusammen* "Eins, Zwei, .."
Beide sprinten den Flur hinunter. Am Ende des Ganges erwartet sie schon die Ausgangstür des ersten Stocks. Gleichzeitig drängen sich beide unter Knuffen und Zerren durch die Hausöffnung, ignorieren wie üblich die Treppe linksseitig und flanken über das kleine Natursteinmäuerchen. Unten angekommen verliert Earlin wie jeden Morgen das Gleichgewicht und stolpert noch ein paar Schritte in die Aufreihung von Weidenkörben an der gegenüberliegenden Häuserwand hinein.
Abends entfernt er deswegen immer alle zerbrechlichen Gegenstände aus den Körben. ..Heute liegt aber auch fauler Kohl da.
Earlin kann sich nicht mehr bremsen "Wooah-ha" und landet im stinkenden Salat. Reuben kann sich nicht beherrschen und sinkt lachend und sich den Bauch haltend an der anderen Wand zusammen.
Earlin kommt wieder in den Sitz hoch und blickt mit stumpfen Gesicht zurück. Ein grüner Fetzen hängt noch an seinen Haaren herunter. Schließlich lachen beide.
"Irgendwann krieg Ich das hin. Dann kannst du dich schwer wundern."
Darauf nehmen beide die übliche Route...

Technischer Datenbogen (Er ist ja schon ziemlich speziell, da kann Ich wohl mal alles ausfüllen.)

Attribute: Ihr habt 60 Punkte auf die Attribute zu verteilen.20 is das Maximum bei jedem Wert.Jeder Wert muss mindestens 3 haben!

Agilität: 12
Konstitution: 8
Wahrnehmung: 6
Macht: 5
Intelligenz: 5
Fingerfertigkeit: 10
Körperkraft: 7
Willenskraft: 7

Talente:

Athletisches: Akrobatik,Athletisch,Klettern,Springen

Kraft:

Beobachtung:

Intellektuell:

Sozial:

Täuschung: Verkleiden

Kreativ: Taschenspielerei

---------
Edit: Die fehlende Schreibprobe ersetzt.


Zuletzt von Rii Nagaja am Do 7 Jan 2010 - 21:21 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Der Charakter
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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Do 7 Jan 2010 - 6:36

So, das sind sie jetzt also alle drei und Ich würde gerne jeden von ihnen spielen und irgendwann werde Ich das auch tun, aber für den Moment muss einer reichen. Smile
Ich kann mich beim besten Willen für keinen der drei entscheiden, deswegen überlasse Ich das für und wieder und auch die entgültige Entscheidung einfach euch. Mir ist es ehrlich gleich.
Ach und, wichtig noch zu sagen: Alles was Ich hierzu geschrieben habe ist jeweils in mehrstündiger Arbeit entstanden, ganz zu schweigen davon dass Ich die groben Ideen der Persönlichkeiten schon mitunter bis zu zweieinhalb Jahre mit mir rumtrage. Ich meine, Ich weiß ungefähr wie das wirkt wenn man zum ersten mal drüber ließt, aber ihr könnt sicher sein, dass mir das nicht einfach so aus der Feder gesprungen ist, sondern immer wieder quergelesen, ausgewogen und abgeschliffen wurde. Und wenn man mehr Zeit investiert wird es natürlich immer runder. Warum Ich da soviel Zeit investiert habe, das war eine kleines Selbstaustricksen. Ich wollte schon seit langem mal diese Ideen wirklich sauber und abheftbar aufgeschrieben haben und so ein ausfüllbarer Persönlichkeitsbogen ist da ein prima Instrument um die verbleibenden zwei beiden auch in andere Systeme tragen zu können.

Ok, beim Schreiben sind mir natürlich dann doch schon ein paar Bewertungen in den Sinn gekommen, aber Ich behalte die erstmal für mich. Könnt ja sein -wahrscheinlich sogar-, dass ihr das von außen ganz anders seht. Ach, und auch danke für die Zeit, die ihr euch nehmt. Es ist ja doch recht viel Text am Ende...

Schonmal erste Replies:
Himiko schrieb:
Stil/ Style: Ich liebe diese Fertigkeit! Wann immer es zu einem meiner Charaktere passt, wird diese Fertigkeit gesteigert. Es ist so unglaublich...stylisch. Und ich kann mir diese Fertigkeit auch gut bei Zacharias vorstellen. Wenn er z.B. grinst und dann dieses typische "Colgate- Funkeln" auftritt und ihn noch charmanter wirken lässt oder wenn er jemandem droht und vielleicht leises Donnergrollen zu hören ist. Ich mag diese "Gimmicks" und in gewisser Weise sorgen sie dafür, dass die Leute auf die ein oder andere Weise beeindruckt werden. Bei Pen&Paper hat es immer gut funktioniert, wie das jetzt bei einem Forenspiel abläuft, weiß ich auch nicht. Vielleicht den Effekt einfach beschreiben und in Klammern ein "Stlye" setzen, damit man entsprechend reagieren kann?
Ja, Ich nehme auch immer gerne solche Bühneneffekte mit. Allerdings ist das in dem Fall so schwierig, weil Zacharias wohl doch zu vielseitig ist um ohne Anpassung in den sechs Talente-Rahmen zu passen. Tanzen muss z.B. sein, weil er irgendein gesellschaftliches Talent braucht, das ihn als Gast bei Festen auszeichnet. Geschichte, weil er Magister sein muss. Dazu kommt auf jeden Fall noch Einschüchtern und eigentlich Athletik, wo man am ehesten noch sparen könnte, wenn für Schnelligkeit schon Agilität ausreichen würde. Aber das tut es eigentlich nicht.
Die letzten beiden 'Slots' werden wahrscheinlich von den Magiefähigkeiten belegt, da Mentalisten nach dem was Ich gelesen habe eher schlechtere Illusionisten sind. ..Hmm, vielleicht könnte Ich Style ja gegen Magiekunde eintauschen... . Die rohe Theorie dürfte Zacharias gar nicht sosehr interessieren.
Dann wahrscheinlich so.

Übrigens habe Ich Einschüchtern gewählt, weil er normalerweise so vor Leuten auftritt, dass die sich ihm ziemlich schnell unterlegen fühlen oder zumindest extrem gereizt werden. Er macht das halt nicht mit Muskelspielerei oder Machtdemonstrationen, sondern auf einer Intellektuellen und persönlichen Schiene. Ich weiß, mit der ganzen Asseccoiressammlung klang es irgendwie so, als würde er die Leute dazu überreden ihn zu beschenken. Er ist aber eher der Partygast, der gegenüber kleineren Gruppen solange seine eigene Position ausbaut, bis sich niemand mehr traut etwas zu sagen wenn er sich sowas erlaubt (für ihn der Höhepunkt des Abends Smile ) ..und Ähnliches in den verschiedensten Situationen. Und was sich wirklich nicht erklären lässt, dass kommt dann eben mit Illusionszaubern wie "Sweet Talk" etc. .

Himiko schrieb:
Jayan- Nephilim: Schwierig würde ich sagen. Die sind riesig und haben Hörner. Und wenn du dich nicht gerade als Panoptikum eines umherziehenden Jahrmarktes ausgeben kannst/willst, dann dürfte man da schnell anecken. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass so jemand eine hohe Anstellung an einem Institut bekommt. Möglich wäre vielleicht ein Sylvain- Nephilim (dann hättest du zumindest leichte Satyr- Ohren), ich glaube in Erzengel gibt es sogar ein eigenes Viertel, in dem die leben (bin mir aber nicht ganz sicher).
Oh nein! Bloß nicht in ein eigenes Viertel, der Zacharias soll sehr weltgewandt rüberkommen. Ich kann ihn mir durchaus auch als Mensch vorstellen.. sogar sehr gut, denn irgendwie ist sein zweiter Ziehvater auch Mephistopheles . Der war auch immer sehr weltmännisch und sich trotzdem für fast nichts zu schade.

Himiko schrieb:
Illusion: Finde ich sehr passend für Zacharias, würde meiner Meinung nach gut passen. Ich weiß nicht, ob man eine Lizenz fürs Zaubern bekommen kann, aber wenn nicht, könnte man seine Kräfte als Jahrmarktszauberer ausgeben. Wobei ich nicht weiß, ob das nicht vielleicht unter Zacharias' Würde ist. Aber ich kenne mich mit dem alten Reich und seinen möglichen Akademien und Institutionen nicht aus. Ich bin in Shivat und Lannet zu Hause, da ist das alles einfacher Wink
Das Tolle an den Illusionszauberern ist ja, dass sie sich von Natur aus viel besser verstecken können als andere Magiebegabte. Wink Wenn er das nicht offiziell machen kann, dann, denke Ich, könnte er es evtl. auch heimlich geübt und verschleiert haben?
Und, im Original war Zacharias sowohl mit Illusion als Hauptzweig als auch Feuermagie als Nebenzweig bekannt. Da die Feuermagie in Anima sowieso nur am Anfang gut ist (sofern ihr das so genau mit den Zaubermöglichkeiten nehmen solltet), sollte er da die grundlegendsten beherrschen (erstmal wohl nur 'Feuer machen').
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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Do 7 Jan 2010 - 13:59

So, da ich nun alle Charaktere kennen gelernt und meinen Favoriten gewählt habe, gebe ich mal meinen Senf dazu. Ich versuche das Ganze einigermaßen zu begründen, da es dich gewiss interessiert, warum ich mich wie entschieden habe.

Melchior: Im Vergleich zu den anderen beiden Charakteren wirkt er ein wenig "blass". Das hat nichts mit seinem Hintergrund zu tun, sondern mehr mit seinem Auftreten. Ich denke, dass die anderen in dieser Hinsicht "dominanter" sind und deren Hintergrund ist spannender und hat für mich auch mehr Potential. Daher war Melchior der erste, den ich ausgeschlossen habe.

Earin: Auch wieder eine sehr schöne Hintergrundgeschichte und die Sache mit seinem Pazifismus (keine Menschen töten) gefällt mir auch sehr gut. Zumal es ein Kämpfercharakter wäre, der mit stumpfen oder auch gar keinen Waffen arbeitet. Aber irgendwie kommt er einfach nicht an meinen Favoriten heran:

Zacharias: Der Gelehrte oder "Gelehrte", wie ihn manch anderer bezeichnen würde, gefällt mir richtig gut. Warum ich mich für ihn entschieden habe? Weil ich seine flotten Sprüche hören will Laughing ! Ja, mein lieber Rii, das hast du jetzt davon tongue . Meine Erwartungen an diesen Charakter sind gerade gestiegen. Aber ich gebe zu, die spritzigen Dialoge (oder vielleicht auch Monologe) sind nicht der einzige Grund. Zacharias ist der einzige Charakter, der so noch nicht in der Gruppe existiert. Melchior erinnert mich etwas an Mithril (ruhig, nachdenklich, eher zurückhaltend) und Earin hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Albert (Streiter für das Gute), wenn auch in völlig anderer Art und Weise. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.
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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Do 7 Jan 2010 - 21:30

Danke für die erste Antwort, Ich warte aber natürlich besser noch auf andere Kommentare, bevor Ich dann das Ergebnis nenne. Smile

Beim letzten Charakter hat bis eben noch die Schreibprobe gefehlt. Die ist am Ende durch irgendeine Schmiererei beim Einfügen des Videolinks gelöscht worden. ..Aber wie immer gehts beim zweiten mal auch leichter. Und Sicherheitskopien habe Ich jetzt auch.
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BeitragThema: Re: Entscheidungshilfe/Anpassung für zukünftige Charakterwahl meinerseits   Sa 13 Feb 2010 - 13:59

Sooo, bei mir beginnen ab nächsten Dienstag die unendlichen Semesterferien. Internet gibts gegen alle Wahrscheinlichkeit zwar immer noch nicht (bald werd Ich Realworldjunkie), aber Zeit habe Ich dann ohne Ende. -Wobei es hier ja vergleichsweise gemütlich zugeht. Da hätte ich eventuell auch früher einsteigen können.

Da bisher noch keine weiteren Anmerkungen eingetroffen sind, vermute Ich mal, dass der Text einfach zu sperrig war. Es war wie schon gesagt auch eine Speicherangelegenheit für mich.
Damit das nun doch noch was wird, werde Ich so gegen Montag mal die allernötigsten Informationen herausnehmen und die dann direkt in den Charakterbewerbungsteil reinstellen.


Ich antworte schonmal direkt zu Himiko:

Lustig, dass du gerade den D’Anjayni-Kandidat als 'blass' bezeichnest. Surprised Dann war es vielleicht doch ein Erfolg? Smile
Ich denke aber, dieser Eindruck entsteht jetzt natürlicherweise vor allem dadurch, dass Ich die direkten Hintergründe zu Anima erstmal ausgespart und auch einige andere Sachen offen gelassen habe. Dazu kommt noch, dass Ich eine ganze Menge einfach noch nicht schreiben konnte (ist ja jetzt schon zu viel), wie z.B. dass er in Phasen der Hochstimmung auch lauter unverkrampfte Dinge unternehmen würde.
Tatsächlich ist es nach meinem Empfinden eher der komplizierteste und sehr weit ausformulierte Charakter, über den Ich mir auch am meisten Gedanken gemacht habe. Aber das bedarf alles sehr sehr viel Platz (unter 'Charisma' hatte Ich sogar beschrieben, wie dieses Kennenlernen normalerweise abläuft - Echt Prima, dass es so funktioniert )

Nunja, Ich hatte jetzt etwas Zeit zum Nachdenken und glaube nun, dass Ich dieses Niveau aber auch nicht auf lange Sicht durchhalten kann. Wahrscheinlich müsste Ich mich jedes mal wieder von Neuem konzentrieren und einstimmen, um wirklich charaktergetreu in der 'Melchior-Art' schreiben zu können. Ich hatte vorher noch gedacht, Ich könnte mich vielleicht daran gewöhnen und selbst was dabei lernen, aber es kann letztendlich soviel schiefgehen, dass Ich ihn jetzt doch lieber wieder aus der Auswahl herausnehmen würde.
Immerhin habe Ich ihn schonmal runtergeschrieben.


Zu Zacharias: Als Ich den Mann beschrieben habe, wusste Ich irgendwie schon, dass es auf ihn hinaus laufen würde . Das ist aber jetzt noch nicht offiziell.
Ich sehe vor allem ein Problem an seiner Person, nämlich dass er als absoluter Zyniker zu wirklich bissigen Kommentaren fähig sein kann und deswegen tatsächlich eine gewisse Gefahr innerhalb einer Gruppe darstellt (er wird wirklich jede nur mögliche Deckungsschwäche ausnutzen). Man kann zwar vornherein immer sagen, dass man das nicht so schwer nehmen würde (ist ja angekündigt), aber in der Realität habe Ich mit ähnlichen Sachen schon ganz andere Dinge erlebt.
Allein dadurch, dass mir diese spottenden Aussprüche überhaupt einfallen, ist man leicht versucht das irgendwie doch persönlich zu nehmen. Das wird natürlich nicht offener Widerstand sein, aber es reichen schon diese kleinen geheim doppeldeutigen Freud-Zweilliniensätze, um auf Zeit eine echt unangenehme Stimmung zu schaffen - wenn es kein zurück mehr gibt.
Das heißt für mich, dass Ich sofort aufhören müsste, wenn Ich da irgendeine Art von Gegenreaktion bemerke (auch wenn sie in buntes Papier eingewickelt wird).

Hmm, man könnte es doch vielleicht so organisieren, dass Zacharias erstmal als Informationsquelle und mehr NSC als Spieler auftaucht und die Gruppe irgendwie berät. ..Das war vormals auch seine Rolle in Shadowrun (mit zweitem Gleis aber). Als Gelehrter von der Universität, der nebenher seine Ränke in jede Schummerschicht spinnt, könnte das ein guter Ansatz sein um in der Story was voranzutreiben und gleichzeitig zu testen, wie er überhaupt bei allen ankommen kann.
Das müsste natürlich erst noch irgendwie (wahrscheinlich mit Sir Anima) abgeklärt werden, und bleibt auch nur eine Möglichkeit, aber Ich finde danach könnte Inplay gut von allen die Entscheidung getroffen werden, den 'Störenfried' dauerhaft dabeizuhaben oder auch nicht.


Das versprochene und bessere Bild zu Zacharias werde Ich doch nicht liefern. Mir ist ganz entgangen, dass es mit den ganzen sichtbaren Waffen doch viel zu Shadowrunnig für ein Charakterportrait wäre - Selbst wenn Ich nur den Kopf ausschneiden könnte. Wer will und kann, findet das Bild im Regelwerk SR 4.01 irgendwo im Magieteil. ...Ist echt nicht zu verfehlen.
Er hat sich ein bisschen abgewandelt (etwas kultivierter vielleicht), aber das war das Bild, wonach Ich nur den einen Gedanken hatte.. "Zacharias!".
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